Carsten Spohr ist Vorstandsvorsitzender der Deutschen Lufthansa AG. In der Neuen Züricher Zeitung sagte er:

"Es sieht erfreulich aus, nicht nur bei den Geschäftsreisenden. Deshalb haben wir auch gesagt, dass wir wieder bessere Quartale sehen werden als das erste."

Die Lufthansa-Aktie schloss den Mai genau auf dem Support bei 17,10 EUR ab. Die Unterstützung dort ist also heil geblieben. Die Unterstützung entstand durch das im Oktober und November 2018 gebildete Bullish Engulfing Pattern. Im Monatskerzenintervall gebildete Unterstützungen brechen nur auf Monatsschlusskursbasis. 

Hatte Carsten Spohr hier einen genauen Blick auf die Candlestick-Charttechnik? Das Timing ist jedenfalls suprt, und die Aussage im Interview passt jenen, die im Mai noch die Unterstützung kauften in der Erwartung, dass selbige halten und sich die Aktie wieder aufwärts bewegen wird.

Ein Schlusskurs auf Monatsbasis unter 17,10 EUR sollte jetzt vermieden werden, sonst droht ein tieferer Rutsch in der Aktie.