Ölpreis rutscht nach OPEC-Gipfel

Die Erwartungen waren im Vorfeld hoch gesetzt aber man konnte sich schließlich in Wien nicht einigen. Obwohl sich einige Mitgliedsstaaten des Ölkartells dafür ausgesprochen hatten, eine Fördermengenkappung einzuführen, war am Ende wohl die Angst vor Verlusten von Marktanteilen zu groß. Denn gewiss ist: Die Ölpreise sind im Bereich von 50 Dollar pro 159-Liter-Fass schon wieder in der Nähe der Preise, die für die amerikanische Ölschieferproduktion rentabel würde. Eine OPEC, die ihre Förderung kappt, wäre auch eine OPEC, die dann Marktanteile an die USA verlöre. Vielleicht hat man mit der Weigerung, die Förderung auf dem aktuellen Niveau einzufrieren auch implizit zugegeben, das man innerhalb der OPEC nicht mehr der preisbestimmende Swing-Produzent sein kann. Das sind nun die Vereinigten Staaten.

Technisch betrachtet ist der Brentölpreis zwischen 48,30 und 48,60 USD/Barrel gut unterstützt. Von hier aus kann es technisch betrachtet sogar zu einer Fortsetzung der Aufwärtsbewegung kommen. Diese könnte Folgegewinne bis 51,79 USD/Barrel bringen. Bricht diese  Unterstützung könnte sich Brent erst wieder im Bereich von 44,68 USD stabilisieren. 

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