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Die EZB hat mit ihren jüngsten geldpolitischen Beschlüssen den Euro weichgespült. Die amerikanische Notenbank schreitet in eine ganz andere Richtung. Sie hat gerade die Leitzinsen angehoben und drei weitere Zinsanhebungen für das Jahr 2018 in Aussicht gestellt. Die Fed steht also für einen harten Dollar.

Auch Trump steht für eine starke US-Valuta. Dies mag auf den ersten Blick eine unschlüssige Schlussfolgerung sein, will der neue designierte US-Präsident doch schuldenfinanzierte Infrastrukturprogramme anstoßen und damit die Staatsverschuldung der US-Regierung noch weiter nach oben treiben. Jüngste Umfragen von Gallup und anderen zeigen aber, dass Trump die brachliegenden Investitionstätigkeiten der Unternehmen anregen könnte, was sich am Ende in höherem Wirtschaftswachstum auszahlen könnte. Die Frage bleibt, ob die Rentabilität der angestrengten Programme gegeben ist – am Ende also mehr Wachstum erzeugt werden kann, als es die wahrscheinlich höhere Inflation aufzehren können wird.

Trader blicken vor diesem Hintergrund in diesen Tagen erstaunt auf das Währungsverhältnis EUR/USD, das am Donnerstag um die Mittagszeit auf ein neues Mehrjahrestief unter 1,0460 USD sank. Damit ist der Kampf um die Parität zum US-Dollar eröffnet. Gerade die Zeit um den Jahreswechsel ist prädestiniert für große Bewegungen an den Devisenmärkten und dieses Jahr könnte sich in diese Reihe von Jahreswechseln eingliedern, in denen große Bewegungen bei EUR/USD anstehen.

Ein Ausverkauf im EUR/USD, wie er unter 1,0460 USD kommen könnte, würde den fundamentalen Unterbau der jüngsten DAX-Rally verstärken. Wie an vielen anderen Beispielen kann man auch beim Ausbruch des DAX über den mehrmonatigen Widerstand bei 10805 Punkte beobachten, dass Kursbewegungen sich in immer kürzeren Zeitabständen ereignen. Zwischen Ausbruch über den Widerstand bei 10805 Punkten und der Erreichung des ersten großen Ziels der Jahresendrally bei knapp 11371 Punkten lagen lediglich acht Tage (auch wenn das Ziel noch nicht ganz erreicht wurde). Steile Trends sind jedoch tendenziell eher instabil und neigen dazu, zusammenzubrechen. Daher wäre ein den deutschen Export stimulierender Einbruch beim Euro wünschenswert, um DAX-Käufer bei der Stange zu halten.

Die große Entscheidung im DAX wird am Widerstand bei 11431 Punkten getroffen werden. Dort liegt ein wichtiges markttechnisches Hoch aus dem vierten Quartal 2015. Überschreitet der DAX diese Marke, wäre ein relativ direkter weiterer Anstieg bis zu den historischen Höchstständen bei über 12400 Punkten denkbar. Ob dies jedoch ohne größere, zwischengeschaltete Korrektur geschehen wird, ist eher fraglich. Schalten Sie auch am Montag wieder zu CMC Espresso ein, um das Neueste zu den Märkten zu erfahren. Sie können CMC Espresso live um 8 Uhr auf Facebook und Livestream ansehen.

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