Verstehen Sie mich jetzt nicht falsch, ich möchte an dieser Stelle nicht vor einem Crash warnen. Denn auch ich habe nicht die Glaskugel, um genau vorherzusagen, wie lange Aktien steigen oder wann sie fallen. Aber ich möchte Ihnen in diesem Artikel eine Möglichkeit aufzeigen, mit denen Sie Ihr Portfolio effizient gegen genau diese Überraschungsmomente an der Börse absichern können.

Kurse fallen schneller als sie steigen

In ruhigen Börsenphasen ohne negative Nachrichten ist die Schwankungsintensität der Kurse tief, man spricht dann von einer niedrigen Volatilität. Gerade wenn die Kurse relativ konstant und eher langsam nach oben laufen wie so oft in den vergangenen zehn Jahren des laufenden Bullenmarktes, stufen professionelle Marktteilnehmer das Risiko für größere Schwankungen in naher Zukunft als überschaubar ein, was die Volatilität immer weiter fallen lässt. Wiegt sich die Mehrheit an der Börse dann in dieser trügerischen Sicherheit, genügt oft eine schlechte Zahl, Nachricht, oder ein (geo-)politisches Ereignis, um eine schnelle und kräftige Korrektur der heiß gelaufenen Aktienkurse auszulösen. Die letzten beiden sind Ihnen vielleicht noch in guter Erinnerung: Anfang 2018 fiel der Dow Jones binnen zwei Wochen um mehr als 3.500 Punkte, der Deutsche Aktienindex kam von seinem Allzeithoch in kurzer Zeit 2.000 Zähler zurück. Und zum letzten Weihnachtsfest gab es den nächsten größeren Kursrutsch, von dem sich die Börsen in der aktuellen Aufwärtsbewegung gerade erholen.

Volatilität kann man handeln

In beiden Fällen schnellte die Volatilität sprunghaft nach oben. Der in „normalen“ Zeiten zwischen 10 und 15 notierende Volatilitätsindex VIX sprang in beiden Fällen auf über 35 Punkte, was einem Anstieg von mehr als 200 Prozent entspricht. Der Index misst die impliziten Volatilitäten von Optionsgeschäften auf den S&P 500 Index für amerikanische Standardaktien. Auch die jüngste Unruhe an der Börse kann man eindrucksvoll im Chart des CFD auf den VIX erkennen – er stieg von knapp über 14 auf über 19 an. Und die gute Nachricht für Anleger: Die Volatilität kann man handeln – etwa mit einem CFD auf genau diesen Index.

Geringerer Kapitaleinsatz schafft Effizienz

Um ein Aktiendepot vor solch heftigen Korrekturen zu schützen, können Anleger eine Long-Position in diesem CFD aufbauen. Der Vorteil neben generell niedrigen Kosten im CFD-Handel ist die Möglichkeit, dass Sie weniger Kapital einsetzen müssen als die gesamte Position benötigt. Daraus entsteht ein Hebel. Den CFD auf den VIX-Index können Sie bei CMC Markets mit einem Hebel von maximal fünf handeln. Das bedeutet, dass sie nur 20 Prozent des gewünschten Volumens einsetzen müssen. Verdoppelt sich in einer Korrektur der VIX, steigt der Wert also beispielsweise von aktuell 12 auf 24 um 100 Prozent, liegt Ihr Plus auf den Kapitaleinsatz bezogen bei 500 Prozent. Da der Hebel in beide Richtungen wirkt, besteht das Risiko für den Fall, wenn die Volatilität weiter fällt. Ein Minus von 20 Prozent im VIX-Index (Rückgang von 12 auf 10 Punkte) zehrt Ihr Kapital vollständig auf. Auf der anderen Seite bedeutet das aber auch, dass in der Regel die Aktienkurse weiter nach oben laufen, was zu Gewinnen in Ihrem Portfolio führt, vorausgesetzt Sie haben die „richtigen“ Aktien im Depot.

CFDs als Absicherung – auch wenn das auf den ersten Blick für ein solch spekulatives Produkt nicht gleich einleuchtet, richtig eingesetzt können Sie durch ihre hohe Flexibilität und Effizienz in einem Gesamt-Portfolio eine wichtige Rolle spielen.

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