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Monate lang wurde nach einem Grund gesucht für einen Ausbruch nach oben. Donald Trump und die Rally an der Wall Street? Nein. Die positive Saisonalität zum Jahresende? Nein. Ein Rutsch im Euro? Nein. In dieser Woche konnten die Trader, die bei 10800 die Hand auf dem DAX gehabt haben, diesen Widerstand nicht mehr verteidigen. Spekulative Käufe, eine Fortsetzung der Rekordjagd an der New Yorker Aktienbörse, ein schwacher Euro – alles das braute sich in dieser Woche zu einem perfekten Sturm für den DAX zusammen. Als dann auch noch Mario Draghi eine Drosselung der Anleihekäufe mit über den Erwartungen liegenden zusätzlichen drei Monaten QE-Programmlaufzeit versüßte kannte der DAX kein Halten mehr.

Es ging auch im Vorfeld nur um die Frage, ob Mario Draghi das laufende geldpolitische Programm zeitlich ausweiten wird. Dies ist notwendig, da das Inflationsziel noch nicht erreicht ist. Die Inflationsrate in der Eurozone liegt zuletzt bei 0,5% - die langfristigen Inflationserwartungen liegen aber bereits bei 1,7%. Die zeitliche Verlängerung des QE-Programms kauft der EZB also Zeit. Die langfristigen Inflationserwartungen sind weltweit seit September ansteigend. In den USA stiegen sie seither von 2% auf 2,5%, in Großbritannien von 3,1% auf 3,5%, in Japan von 0% auf 0,47%. Und auch in der eurozone lässt sich ein steil steigender Trend bei den langfristigen Inflationserwartungen seit September ablesen – von 1,2% auf zuletzt nahezu 1,7%.

Am Ende könnte Mario Draghi aufgrund dieses Trends als Gewinner gefeiert werden, da sein QE-Programm und die geldpolitischen Maßnahmen der EZB unter seiner Präsidentschaft erfolgreich waren. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass das Deflationsgespenst aus der Eurozone vertrieben werden kann. Damit wächst auch wieder die Attraktivität von Euro-Aktien, um die weltweite Investmentfonds seit dem Brexit-Referendum einen großen Bogen machten.

Index knackt die 10800

Der Widerstand bei 10800 Punkten konnte seit Monaten trotz beherzter Versuche der Käufer nicht geknackt werden. Was blieb war eine Seitwärtsphase, ein Tradingmarkt zwischen 10400 und 10800 Punkten. Auf der Unterseite stiegen die Käufer immer wieder ein, auf der Oberseite schien eine unsichtbare Hand den Markt immer wieder zu deckeln. Dieser Deckel ist mit der Rally in dieser Woche weggeflogen, sodass ein direkter Durchmarsch bis 11400 Punkten – dem Hoch aus dem vierten Quartal 2015 – charttechnisch denkbar ist. Dort wird sich dann entscheiden, ob der DAX an die Rekordjagd an der Wall Street anknüpfen können wird und in der Sogwirkung der New Yorker Aktienbörse im nächsten Jahr sogar wieder die 12400-Punkte-Marke ansteuern können wird. Immerhin spricht ein geldpolitisches Auseinanderdriften der amerikanischen Federal Reserve und der Europäischen Zentralbank für einen eher weiter abfallenden EUR/USD. Sollte das Währungspaar die Unterstützung bei 1,0460 USD nicht verteidigen können droht ein Rutsch auf und sogar unter die Parität zur US-Valuta.

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