Trader sind wie Top-Sportler. Sie brauchen Bewegung, um sich wohlzufühlen. Was sich nicht bewegt wirft keinen Trading-Gewinn ab. Natürlich kann es ausreichend sein, den DAX zu traden. Dumm nur, dass der sich an manchen Tagen kaum bewegt. Die Disziplin nichts zu tun aufzubringen, Tage mit schlechter Signallage zu ignorieren ist eine enorme Kraftanstrengung! Rohstoffe sind schwankungsintensive und liquide gehandelte Märkte und wo Handelsvolumen und Bewegung aufeinandertreffen sind gute technische Signale und Trendstärke meist nicht weit entfernt. Das gilt für Haupt-Rohstoffe wie Öl oder Gold gleichsam wie für den exotischen CFD auf gefrorenen Orangensaft oder Mastrind. In diesem Video habe ich Ihnen fünf Fakten zusammengetragen, die Sie sicherlich noch nicht über Rohstoff-CFDs wussten!

1. Haltekosten verdienen

​Bei CFDs zahlen Sie Haltekosten, weil Sie nur einen Bruchteil des Auftragswerts als Sicherheit hinterlegen müssen, die so genannte Marge. Es gibt aber Rohstoffe, deren Wert sich über die Zeit so stark verändert, dass sie sogar Haltekosten verdienen können. Diesen Effekt kennt jeder vom Heizöl. Tanken Sie im Winter, zahlen Sie hohe Preise, tanken Sie im Sommer sind die Preise normalerweise günstiger.

Trader mit CFDs können jetzt im Winter darauf setzen, dass Heizöl bis zum Sommer günstiger werden wird und wenn die Börsen dass auch so sehen dann erhalten Sie Haltekosten.

Steht bei einem Rohstoff „erhalten“ in der Tabelle der Haltekosten statt „gezahlt“ können Sie bei CMC Markets Haltekosten verdienen anstatt welche bezahlen zu mü ssen. Das ist richtig! Sie bekommen also eine feste Gutschrift pro Tag. Mit Rohstoffen lassen sich oft zweistellige prozentuale Haltekosten pro Jahr verdienen – einfach durch das Halten eines Rohstoff-CFDs bis nach 23 Uhr. Die Gutschrift von einem 365tel des Jahreszinses erfolgt täglich um 23 Uhr berechnet auf die gesamte Trade-Größe des Rohstoff-CFDs.

Wer also einen 10.000 USD großen Trade in einem Rohstoff mit positiven Haltekosten von 5% p.a. aufmacht erhält 1/365 dieses Zinses um 23 Uhr dem Handelskonto gutgeschrieben, das sind 1,37 EUR pro Tag.

2. Haltekosten ganz vermeiden

Wer Haltekosten gänzlich vermeiden möchte greift einfach zu den CFDs auf die einzelnen Liefertermine und Kontraktmonate. Diese haben einen etwas höheren Spread. Die Anfangskosten sind also etwas höher. Allerdings entfallen dann auch bei wochenlanger Positionierung die Haltekosten über Nacht. Damit sind CFDs auf Rohstoff-Futures eine gute Möglichkeit, auch Positionen in Rohstoffen mit längerer Haltedauer zu eröffnen! Beachten Sie aber dass bei längerer Haltedauer über die Endfälligkeit hinaus zusätzliche Rolloverkosten entstehen können.

3. Räumungsverkauf nutzen!

Das kennt jeder: Ein Laden schließt und sonst woanders weitaus teurer angebotene Sachen werden stark rabattiert verkauft. Das gleiche passiert im übertragenen Sinne bei Rohstoffen! Die Rohstoffbörsen neigen dazu, zwischen Wucherpreisen und absoluten Schnäppchenangeboten hin und herzupendeln. Wer das weiß, kann es gezielt ausnutzen! Es gibt zum Beispiel eine enge Korrelation zwischen Gold und Silber. Die beiden Edelmetalle handeln wie kein anderer Markt ungefähr in die gleiche Richtung. Einmal entwickelt sich aber Gold weitaus besser als Silber, das ist vor allem in wirtschaftlich schwachen Zeiten der Fall. Einmal entwickelt sich Silber besser als Gold, das ist vor allem in wirtschaftlich starken Zeiten der Fall. Wer glaubt, dass Silber sich künftig besser entwickelt als Gold, kann zum Beispiel für $1000 Silber kaufen und für $1000 Gold verkaufen. Dieser Trade wirft dann Geld ab, wenn Silber sich von nun an besser entwickelt als Gold – die Richtung beider Rohstoffe ist aber egal!

4. Währungseffekte mit CFDs bei CMC Markets gezielt ausschalten

CMC Markets bietet einen großen Vorteil: Der Währungseffekt gilt nur auf die Differenz zwischen Kauf-  und Verkauf.

Das ist bei einem ETF auf einen Rohstoff anders. Wenn Sie für 1000 Euro einen Öl-ETF kaufen dann wird die Kapitalanlagegesellschaft, die den ETF begibt, ihre 1000 Euro erst in Dollar umtauschen und dann die erhaltene Dollar-Summe in Öl investieren. Sie sind dann also long im Dollar und long im Öl. Wenn jetzt der Dollar um 5% fällt dann bringt es Ihnen nichts, wenn Öl um 5% gestiegen ist. Sie erhalten einfach die gleiche Euro-Summe am Ende vom Tag zurück.

CMC Markets will seinen Kunden die Möglichkeit geben, auf Differenzen von Preisbewegungen zu setzen, ohne diesen Effekt zu haben! Daher beziehen sich die Veränderungen von Währungen nur auf den Betrag zwischen Kauf und Verkauf. Wer also den gleichen Trade wie im ETF-Beispiel mit einem CFD macht wird Währungsverluste oder Währungsgewinne nur auf Gewinn oder Verlust aus dem Trade haben, anstatt auf die gesamte investierte Summe!

Beachten Sie auch unsere anderen CMC IQ Videos und die Privathändlerausbildung – die Videos finden Sie bei uns in der Playlist CMC IQ!