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Der DAX stieg in zwölf Tagen fast zehn Prozent, der Dow Jones Index für amerikanische Industriewerte sprang seit Trumps Wahl um fast 2500 Punkte oder 14% nach oben und nähert sich nun erstmals in seiner Geschichte der 20.000-Punkte-Marke an.

Weltweite Investoren, die sich bis zur Wahl Trumps mit dem Niedrigzinsversprechen der Zentralbanken und der Aussicht auf kaum steigendes Wirtschaftswachstum arrangiert hatten, drehten seit Trumps Wahl offenbar massiv ihre Anlagestrategie, um sich auf wachstumssteigernde Fiskalprogramme aus den USA vorzubereiten. Die westlichen Politiker dürfen aber nicht mit dem Finger auf Trump zeigen. Sie hatten wenige Monate zuvor auf dem G20-Gipfel in China eben jene Fiskalprogramme gefordert, aber keiner hat welche umsetzen können. Trump wird an den Märkten auch deswegen so gefeiert, weil er das Tor für Fiskalprogramme auch in anderen Ländern aufgestoßen haben könnte.

Der Deutsche Aktienindex segelt im Windschatten eines schwächeren Euro und der Hoffnung, dass der Dow Jones bald den Sprung über die 20.000-Punkte-Marke schaffen wird. Der Wahlsieg Donald Trumps hat an den Börsen das Eis gebrochen und der DAX ist gerade drauf und dran, aus dem Abwä rtstrend seit dem Allzeithoch bei 12.400 Punkten auszubrechen. Die Bären werden in die Wüste geschickt und selbst starke Widerstände wie bei 11.430 Punkten scheinen keine Hürde mehr darzustellen.

Banken mit Geschäft in den USA, die demnächst einen guten Draht nach Washington haben werden, gehören wie die Zykliker, die auf mehr Wachstum und staatliche Aufträge hoffen, zu den Darlings der Wall Street. Die Neuallokation der Portfolios auf den Wahlsieg Trumps ist offensichtlich noch nicht abgeschlossen.

Beim Euro deutet aktuell noch nichts darauf hin, als wolle der Markt zu einer größeren Gegenbewegung nach oben ansetzen. Das half auch dem Deutschen Aktienindex stabil über die Woche, in der es sonst an neuen Impulsen mangelte. Insgesamt konnte der DAX mit der Jahresendrally in den vergangenen zwei Wochen einen versöhnlichen Jahresausklang aufs Parkett legen. Der Ausbruch unter schwachem Volumen vom Sommer wurde zwar mit zeitlicher Verzögerung, aber dann doch dynamisch bei hohem Volumen bestätigt.

Mit einem weiter schwächer werdenden Euro und den Geldgeschenken der EZB im Rücken dürften viele Händler zuversichtlich in das kommende Jahr blicken. Auch wenn die Rally ein wenig überkauft anmutet, hat der Index immer noch Schwung. Es kann aber auch gut sein, dass sich der DAX bei nachlassendem Handelsvolumen am Widerstand bei 11.430 Punkten aufzehren wird – viele Fehlversuche, diese Marke zu brechen inklusive.

Wenn Märkte an wichtigen Unterstützungen oder Widerständen beginnen zu zögern, kann es blitzartig zu einer Wende kommen, wenn Spekulanten ihre Positionen drehen. Der Euro ist im vorweihnachtlichen Handel, in dem das Volumen sukzessive nachlassen wird, einer der noch verbleibendenden Unsicherheitsfaktoren für den deutschen Aktienmarkt. Die Marke von 1,0460 sollte nun nachhaltig auf Wochenschlusskursbasis gebrochen werden um weiteres Abwärtspotenzial für den Euro und damit Aufwärtspotenzial für den DAX zu eröffnen.

Chart EUR/USD: 1 Kerze = 1 Woche

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