75% der Kleinanleger verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Wie Sie Ihr Portfolio mit CFDs im Volatilitätsindex VIX absichern können

von Jochen Stanzl, Chef-Marktanalyst CMC Markets

Den Crash mit Ansage gibt es nicht

Wie Sie sich mit CFDs effizient gegen Korrekturen absichern können

Ich möchte an dieser Stelle nicht vor einem Crash warnen. Auch ich habe nicht die Glaskugel, um genau vorherzusagen, wie lange Aktien steigen oder wann sie fallen. Aber es gibt eine Möglichkeit, mit der man sein Portfolio effizient gegen starke Kursverluste absichern kann.

In ruhigen Börsenphasen ohne negative Nachrichten ist die Schwankungsintensität der Kurse tief, man spricht von einer niedrigen Volatilität. Gerade wenn die Kurse relativ konstant und eher langsam nach oben laufen, stufen professionelle Marktteilnehmer das Risiko für größere Schwankungen in naher Zukunft als überschaubar ein, was die Volatilität weiter fallen lässt. Wiegt sich die Mehrheit an der Börse in dieser trügerischen Sicherheit, genügt oft eine schlechte Zahl, Nachricht, oder ein (geo-)politisches Ereignis, um eine schnelle und kräftige Korrektur auszulösen. So auch Anfang 2018: der Dow Jones fiel binnen zwei Wochen um mehr als 3.500 Punkte, der DAX kam von seinem Allzeithoch in kurzer Zeit 2.000 Zähler zurück. Und zum letzten Weihnachtsfest gab es den nächsten größeren Kursrutsch. In beiden Fällen schnellte die Volatilität sprunghaft nach oben. Der in „normalen“ Zeiten zwischen 10 und 15 notierende Volatilitätsindex VIX sprang auf über 35 Punkte, ein Anstieg von mehr als 200 Prozent. Der Index misst die impliziten Volatilitäten von Optionsgeschäften auf den S&P 500 Index. Auch die jüngste Unruhe an der Börse kann man eindrucksvoll im Chart des CFD auf den VIX erkennen – er stieg von knapp über 14 auf über 19 an. Die gute Nachricht für Anleger: Diese Volatilität kann man handeln.

Volatilitätsindex VIX März-Mai 2019

Quelle: CMC Markets

Der Anleger baut dafür eine Long-Position in diesem Index-CFD auf. Der Vorteil neben generell niedrigen Kosten im CFD-Handel: Man muss weniger Kapital einsetzen als die gesamte Position benötigt. Daraus entsteht ein Hebel. Den CFD auf den VIX-Index kann man mit einem Hebel von maximal fünf handeln. Das bedeutet, dass man nur 20 Prozent des gewünschten Volumens einsetzen muss. Verdoppelt sich in einer Korrektur der VIX, steigt der Wert also beispielsweise von aktuell 15 auf 30 um 100 Prozent, liegt das Plus auf den Kapitaleinsatz bezogen bei 500 Prozent. Da der Hebel in beide Richtungen wirkt, besteht das Risiko für den Fall, wenn die Volatilität weiter fällt. Ein Minus von 20 Prozent im VIX-Index (Rückgang von 15 auf 12 Punkte) zehrt das Kapital vollständig auf. Auf der anderen Seite bedeutet das aber auch, dass in der Regel die Aktienkurse weiter nach oben laufen, was zu Gewinnen im Portfolio führt, vorausgesetzt man hat die „richtigen“ Aktien im Depot. 

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