Die wichtigsten Tipps für Forex-Trading

Eine der größten Herausforderungen, denen sich neue FX-Trader gegenübersehen, ist der Mangel an Informationen in einen Markt der recht komplex ist. Dies gilt nicht nur für Einsteiger, sondern auch für erfahrene Trader.

Deshalb ist ein Trading-Plan ein wesentlicher Bestandteil im Werkzeugkasten jedes Traders, vor allem, wenn es darum geht, eine Position am liquidesten Handelsplatz der Welt zu eröffnen. Wir haben ein paar Aspekte für Sie zusammengestellt, die Sie berücksichtigen sollten, bevor Sie Ihren Werkzeugkasten auswählen.

1. Fangen Sie klein an

Viele Einsteiger begehen häufig den Fehler, direkt einzusteigen. Sie sollten jedoch niemals einen Trade platzieren, den Sie nicht gut durchdacht haben. Wenn Sie soweit sind, fangen Sie klein an - höchstens EUR 1 je Punkt, und dann langsam aber sicher Selbstvertrauen aufbauen. So etwas wie Anfängerglück beim Trading gibt es nicht - wenn Sie damit anfangen, werden Sie bei einigen Trades Geld verlieren und bei anderen Geld verdienen.

Aus diesem Grund ist es sinnvoll, seine Fehler gleich am Anfang zu machen und dafür zu sorgen, dass diese nicht zu teuer ausfallen. Wenn Sie bei EUR 10 je Punkt anfangen und der Markt sich bei 25 Punkten gegen Sie entwickelt, haben Sie direkt EUR 250 verloren. Zusätzlich zu Ihrem Geld verlieren Sie noch das Vertrauen. Das ist eine teure Lektion, vor allem, wenn man bedenkt, wie gering die Wahrscheinlichkeit ist, dass sich der Markt sofort zu Ihren Gunsten bewegen wird, wenn Sie einen Trade platzieren.

​2. Wählen Sie Ihren Markt/Ihr Instrument

Erforschen Sie einen Markt und entscheiden Sie, ob Sie sich mit dessen Volatilität wohl fühlen. Wollen Sie versuchen, einen kurzfristigen Gewinn zu erzielen, oder würden Sie lieber einen Gewinn anstreben, der sich schrittweise über eine gewisse Zeit ansammelt? Wenn Sie nach kurzfristigen Gewinnen suchen, dann werden Sie wahrscheinlich ziemlich aktive Märkten ansteuern, die eine recht hohe tägliche Spanne im Vergleich zum Kursspread aufweisen. Ein enger Angebots-/Verkaufs-Spread entspricht auch zueiner angemessenen Liquidität. Das ist positiv, falls sich die Dinge gegen Sie entwickeln, denn solche sich schnell bewegenden Märkte bieten eine größere Chance zum Schließen einer Position.

3. Definieren Sie Ihre Ziele

Eine der wichtigsten Regeln lautet, mit dem Trend zu handeln: wenn der Markt nach oben geht, platzieren Sie einen 'Kauf'-Trade, und wenn er fällt, platzieren Sie einen 'Verkaufs'-Trade. Zu versuchen, die Spitze oder die Basis anzupeilen, wäre vermutlich keine so gute Idee. Wenn der Markt nach oben geht, entscheiden Sie, wo Sie kaufen wollen und platzieren Ihren Trade. Gleiches gilt, wenn Sie verkaufen wollen. Sie sollten über eine Risiko-Management-Strategie mit vordefinierten Stop-Loss- und Take-Profit-Levels verfügen. Schlussendlich sollten Sie nicht um des Handelns willen handeln - neutral bleiben ist auch eine gute Position.

4. Halten Sie es einfach

Eine gute Idee ist es, seine Analyse nicht mit einer Vielzahl von technischen Indikatoren zu kompliziert zu machen, da dies manchmal widersprüchliche Signale erzeugen kann. Die wichtigsten grundlegenden Fragen, die Sie sich selbst stellen sollten, lauten: a) Gibt es einen Trend? (ja/nein); b) Bei einem Seitwärtstrend - tun Sie nichts; bei einem Aufwärtstrend - versuchen Sie zu kaufen, und bei einem Abwärtstrend - versuchen Sie zu verkaufen. d) Suchen Sie nach Unterstützungs- und Widerstandsleveln und entscheiden Sie dann, ob Sie einen Trade platzieren.

5. Auswertung der Vergangenheit

Einer der wichtigsten Grundsätze der technischen Herangehensweise ist die Auswertung der Vergangenheit - die Dow-Theorie beruht auf der Prämisse "die Geschichte wiederholt sich." Ein Blick auf vergangene Kursentwicklungen eines Produkts kann - basierend auf früheren Erfahrungen - Hinweise liefern, wie sich der Kurs in der Zukunft verhalten wird. Das menschliche Verhalten kann bis zu einem bestimmten Grad und unter bestimmten Umständen vorhersehbar sein, und unter diesem Gesichtspunkt kann die technische Herangehensweise funktionieren. Die Marktkräfte diktieren den Preis, und Preise werden von Menschen wie Ihnen und mir bewegt, die den gleichen menschlichen Gefühlen von Hoffnung, Gier und Angst​ wie jeder andere auch erliegen. Ein Blick darauf, wo frühere Hochs und Tiefs in der Vergangenheit aufgetreten sind und wie das Marktverhalten vor Erreichen dieser Levels war, kann uns Anhaltspunkte darüber liefern, was als nächstes passieren könnte und Händlern ermöglichen, eine Reihe von Strategien in Form von "Was wäre wenn"-Szenarien zu formulieren.

6. Verwalten Sie Ihr Geld

Money-Management ist ein Schlüsselelement für die Gesamtrentabilität eines Traders. Der Drang, einen Gewinn mitzunehmen, sobald man einen sieht, kann bei vielen zum Verlust von Geldern führen. Dies kann passieren, weil Händler häufig dazu neigen, Stop-Loss-Aufträge zu platzieren, bis diese ausgeführt sind, dann aber nicht das Gleiche tun, wenn sie Gewinne machen. Wenn Sie auf der Grundlage 50/50 arbeiten, so dass Sie einen Gewinn auf 50% der ausgeführten Trades machen, dann ist es unwahrscheinlich, dass Sie insgesamt Gewinne erzielen.

Bevor Sie einen Trade platzieren, überlegen Sie gut, wie viel Geld Sie bereit sind, damit zu verlieren. Wenn es  100 EUR sind, dann sollten Sie sich zum Ziel setzen, mindestens 300 EUR Gewinn zu machen. Auf diese Weise würden Sie bei einer Erfolgsrate von 50/50 insgesamt Gewinn machen. Für jedes Risikoelement sollten Sie anstreben, mindestens das Doppelte auf der Gewinnseite herauszuholen. Disziplin ist besonders wichtig, wenn die Dinge gut laufen, aber auch, wenn sie schlecht laufen.

Ein weiterer häufig gemachter Fehler ist das Platzieren unrealistischer Stop-Loss- und Take-Profit-Levels auf hierfür nicht geeigneten Märkten. Ein 100-Punkte-Stop-Loss auf EUR/USD beispielsweise ist ziemlich realistisch, kann aber bei Aktien ungeeignet sein. Nutzen Sie die Kursspannen der letzten paar Tage und Monate als Richtlinie, wenn Sie Stop-Loss-Levels festlegen.

7. Ihre eigenen Statistiken kennen

Untersuchen Sie, wo Sie Gewinne und Verluste gemacht haben, indem Sie über alle Ihre Transaktionen Buch führen. Die Performance Ihrer Trading-Historie nachzuverfolgen ermöglicht Ihnen, Muster zu erkennen, wo Ihre Fehler und Erfolge liegen. So können Sie die schlechten Trades weglassen und mehr von solchen Trades platzieren, die gewinnbringend sind.

8. Wenn Sie Geld verlieren, machen Sie eine Pause

Wenn Sie beginnen, regelmäßig Geld zu verlieren und nichts richtig zu laufen scheint, dann sollten Sie eine Auszeit nehmen. Ein monatliches Startkapital als Trading-Betrag ist eine gute Idee, denn wenn dieses Startkapital zu Ende ist, sollten Sie für diesen Monat mit dem Traden aufhören. Lassen Sie sich Zeit, um einen klaren Kopf zu bekommen und starten Sie im nächsten Monat neu. Und widerstehen Sie der Versuchung, das verlorene Geld durch "dem Markt nachjagen" zurückholen zu wollen.

9. Konzentrieren Sie sich auf nur einen Trade 

Überlasten Sie sich nicht mit mehreren Trades - die einfachsten Trades sind in der Regel die Besten.

10. Behalten Sie die Handelskosten im Auge

Denken Sie immer an die Haltekosten, wenn Sie Positionen über Nacht oder mehrere Tage lang halten. Beim Verkauf von hoch verzinslichen Währungen fallen höhere Kosten als bei niedrig verzinslichen Währungen an.

11. Beschränken Sie sich nicht auf Oszillatoren und gleitende Durchschnitte, um Trends aufzuspüren

Ein häufig gemachter Fehler beim Trading besteht darin, einen Oszillator zu betrachten, die Entscheidung zu treffen, dass das Produkt überkauft ist und dann entgegen dem vorherrschenden Trend zu handeln. Das ist jedoch in der Regel falsch. Oszillatoren und gleitende Durchschnitte sollten als Ergänzung zu Trends, Analysen von Unterstützung und Widerstand eingesetzt werden.

Erfahren Sie mehr über technische Analysen und Forex-Trading bei uns.

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