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Analysis

Zynga Aktie – Mögliches Übernahmeziel?

Der Gaming-Sektor rückt durch die Milliardenübernahme von Glu Mobile durch EA wieder in den Fokus der Anleger. Eine Frage, die sich die Investoren darüber hinaus stellen ist, ob die M&A Aktivitäten wieder zunehmen werden. Als mögliches Übernahmeziel wird hierbei immer wieder Zynga genannt. Da Glu so gut wie an EA verkauft ist, ist es möglich, dass Investoren über mögliche Implikationen dieses Deals für den rivalisierenden Mobile-Publisher Zynga nachdenken könnten. 
Da EA als potenzieller Käufer wahrscheinlich nicht mehr infrage kommt - obwohl das Unternehmen über eine ordentlich gefüllte Kriegskasse von 6,7 Milliarden Dollar an Barmitteln und Äquivalenten verfügt - könnte Zynga von Unternehmen wie Take-Two Interactive Software, Activision Blizzard oder Ubisoft Entertainment umworben werden.

Zynga Aktie mit deutlicher Erholung seit 2016

Anders als Glu, ist Zynga natürlich ein viel größeres Unternehmen. Derzeit kommt das Unternehmen auf einen Marktwert von 12,29 Milliarden Dollar. Es wird prognostiziert, dass es in diesem Jahr einen  Gewinn von ca. 380 Millionen Dollar bei einem Umsatz von ca. 2,25 Milliarden Dollar erwirtschaften wird. Das Unternehmen verdient also Geld und verfügt weiterhin über eine intakte Wachstumsstory in einem riesigen Markt für mobile Spiele positioniert ist

Zum Abschluss sollten die Platzhirsche der Gamingbranche vorgestellt werden, die sich im Rahmen weiterer M&A Aktivitäten in der Branche positionieren könnten. 

Take-Two Interactive: 

Take-Two verfügt über 2,42 Milliarden Dollar an Barmitteln und Äquivalenten und hat nur 187,4 Millionen Dollar an Schulden. Der relativ niedrige Verschuldungsgrad und der freie Cashflow von fast 975 Millionen Dollar lassen den Schluss zu, dass das Unternehmen mehr Schulden aufnehmen könnte, um eine Akquisition zu bezahlen - vor allem bei den historisch niedrigen Zinssätzen. Aber Take-Two hat letztes Jahr den Mobile-Entwickler Playdots für 192 Millionen Dollar in bar übernommen und 2017 Social Point für 250 Millionen Dollar. In den letzten Interviews war Take-Two-Präsident Karl Slatoff skeptisch was weitere Übernahmen anging. Die beiden Akquisitionen haben Take-Two seiner damaligen Meinung nach eine gute Plattform im Bereich der mobilen Spiele verschafft. 


Activision: 

Der Rivale Activision hat sogar noch eine größere Kriegskasse von ca. 8,6 Milliarden Dollar. Allerdings ist auch der Schuldenstand mit 3,6 Milliarden Dollar höher. Mit einem freien Cashflow von 2,17 Milliarden Dollar könnte sich Activision jedoch auch einen weiteren Zukauf leisten. Macht es für Activision Sinn Zynga zu kaufen? 
Activision hat bereits eine große Mobile-Videospiele-Sparte im Konzern. Erst 2016 übernahm Activision den Spielehersteller King für 5,9 Milliarden Dollar. King meldete für 2020 einen Umsatz von 2,16 Milliarden Dollar und Activision hat einige bemerkenswerte Erfolge mit seinem Call of Duty Mobile-Titel eingefahren, was darauf hindeutet, dass es sich auf seine eigenen Franchises und sein Fachwissen konzentriert, um diese Seite des Geschäfts auszubauen.

Ubisoft: 

Ubisoft hat im Vergleich zu den beiden anderen Schwergewichten, die schwächste finanziellen Position, um Zynga oder ein anderes Unternehmen zu übernehmen. Mit 1,28 Milliarden Dollar in bar und einer Gesamtverschuldung von 1,72 Milliarden Dollar halten sich Eigenkapital und Fremdkapital die Waage. Der freie Cashflow beläuft sich auf 513,3 Millionen Dollar. Derzeit ist der Umsatz im Bereich der mobilen Spiele jedoch nur bei ca. 8% des Gesamtumsatzes, was eigentlich deutlich Spielraum zum Wachstum bieten würde. 

Die Führungskräfte von Ubisoft scheinen nach den bisher getätigten Aussagen allerdings nicht allzu sehr daran interessiert zu sein, eine Akquisition im Mobile-Gameing Bereich zu tätigen. Derzeit arbeitet Ubisoft mit dem chinesischen Internetgiganten Tencent Holdings an einem mobilen Spiel zusammen und plant, High-End-Spiele auf der Basis bestehender Franchises und Marken zu entwickeln - ähnlich wie Activision.

Wie könnte es mit der Zynga Aktie weitergehen? 

Letztendlich kann man nie mit Bestimmtheit sagen, wer und wann eine Übernahme durchführen könnte. Die Firma selbst muss natürlich ebenfalls bereit sein, seine Eigenständigkeit aufzugeben. Die Aktien-Performance seit 2016 gibt dem Zynga Management derzeit auf jeden Fall ein gutes Feedback, dass es auch in Eigenregie gut läuft. Der IPO-Preis von 11 USD je Aktie ist erreicht worden und die Zynga Aktie befindet sich in einem intakten Aufwärtstrend. 

Quelle: CMC Markets Plattform, Wochenchart, 10.02.21

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