DAX prallt an 9.680-Punkte-Marke ab / ZEW-Index der Konjunkturerwartung enttäuscht

Marktanalyse von Andreas Paciorek Dienstag, 18.02.2014 - Update: Trotz der positiven Vorgaben aus Fernost, schafften es die Bullen heute Vormittag nicht, den DAX über den charttechnischen Widerstand bei 9.680 Punkten zu hieven. Anleger warteten erst das Ergebnis des ZEW-Konjunkturerwartungsindex ab, der letztlich enttäuschte und den DAX nach unten zog*. Auch der MDAX und TecDAX drehten ins Minus*. Die Anleger im SDAX konnten sich heute Vormittag noch über ein neues Rekordhoch freuen, bevor auch dieser unter den Vortagesschlusskurs fiel. In Asien ist in den letzten Tagen Bewegung zu sehen. Die Ankündigung der Bank of Japan, weiter an ihrer ultralockeren Geldpolitik festzuhalten und ihr Kreditprogramm sogar noch ausweiten zu wollen, hatte heute Nacht den Nikkei 225 um über 3 Prozent verteuert. Gestern hatte die Meldung über ein Rekord-Kreditwachstum für den Monat Januar in China für Erleichterung an den Märkten gesorgt, da das Land für die aufstrebenden Länder einen sehr wichtigen Markt darstellt. Auch aufgrund der fehlenden Impulse aus den USA gestern, zeigten sich deutsche Anleger am Vormittag unbeeindruckt von den Vorgaben aus Asien und warteten lieber die Veröffentlichung des Konjunkturerwartungsindikators des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung ab. Dieser enttäuschte mit einer niedrigen Lesung von nur 55,7 Punkten für den Februar, während Analysten nur von einem leichten Rückgang auf 61,3 Zählern***, nach 61,7 Punkten im Januar, ausgegangen waren. Auch für den Euroraum schwächten sich die mittelfristigen Konjunkturerwartungen von Finanzanalysten und institutionellen Investoren ab und fielen gegenüber Januar um 4,8 Punkte auf 68,5. Laut dem europäischen Automobil-Herstellerverband ACEA wurden im Januar in der Europäischen Union 5,5 Prozent Autos mehr neu zugelassen als letztes Jahr. Wachstum sei in allen großen Märkten verzeichnet worden, wobei in Deutschland, Großbritannien und Spanien der Zuwachs jeweils mehr als 7 Prozent betragen haben soll. In Frankreich seien es hingegen nur 0,5 Prozent gewesen. Die Aktien von Volkswagen, Daimler und BMW bleiben bis zum Mittag dennoch im Minus*. Die US- Märkte öffnen heute nach einem feiertagsbedingt, verlängertem Wochenende. Vorbörslich handelt der Dow Jones und S&P 500 gegenwärtig knapp unter den jeweiligen Freitagsschlussständen. Am Nachmittag dürfte der National Association of Home Builders (NAHB) Index für den US-Immobilienmarkt im Fokus stehen. Analysten prognostizieren, dass die Lesung des Sentimentwertes des Baugewerbes für Februar unverändert zum Januarwert bei 56 Zählern*** verblieben ist. Das schlechte Wetter in den USA könnte allerdings den Indexwert auch negativ beeinflusst haben. Ohnehin bleibt eine der am heißesten diskutierten Fragen am Markt, die, ob die jüngst schwächeren Konjunkturdaten in den USA einem temporären Dämpfer aufgrund des Wetters darstellen oder auf ein nachlassendes Momentum hindeuten. Hinweise darauf erhoffen sich Anleger durch die Sitzungsprotokolle der Offenmarktausschuss-Sitzung vom Januar, die heute veröffentlicht werden sollen. * Gegenüber dem Vortagesschlusskurs ** Gegenüber der Vorperiode *** Bei Prognosen handelt es sich um Zahlen, die vom Nachrichtenprovider Dow Jones International Ltd. zur Verfügung gestellt werden Bitte beachten Sie: CMC Markets, Niederlassung Frankfurt am Main der CMC Markets UK Plc, (nachfolgend “CMC”) erteilt keine Anlageberatung, sondern führt lediglich die selbständig und eigenverantwortlich getroffenen Anlageentscheidungen ihrer Kunden über den Erwerb oder die Veräußerung von Finanzinstrumenten aus. 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