Die Daten aus Chinas Caixin Composite PMI Einkaufsmanagerindex von 52 bestätigen, dass es eine Stabilisierung gibt, die vom DAX über die Sommermonate bereits vorweggenommen wurde. Auch der PMI Dienstleistungen bestätigt das, wenngleich er marginal zurückging (51,1 im Oktober nach 51,3 zuvor). Die Daten zum Einkaufsmanagerindex aus Deutschland gestern deuteten in die gleiche Richtung. Der DAX nimmt jetzt eine Konjunkturerholung vorweg, die in den Daten zum Jahreswechsel oder in den ersten Wochen des neuen Jahres sichtbar sein dürfte. 

Die Märkte verjagen das Rezessionsgespenst aus ihren Gedanken und Portfolios. Es dürfte solange nicht wieder hinein zurückkehren, wie geld- oder handelspolitisch keine groben Fehler gemacht werden. Solange sich das nicht andeutet, bleibt die Stimmung positiv.

Die australische Notenbank will die Zinsen für eine längere Zeit tief lassen. Sie reiht sich damit in die Riege weltweiter Zentralbanken ein, die es ihr gleichtun wollen. Das half, die Weltwirtschaft von den Schäden des Handelskriegs zumindest ein Stück weit zu schützen. Der größte Treiber an der Börse ist in diesen Tagen die immer weiter nachlassende Angst vor einem Handelskrieg, auch weil in den USA ein Wahljahr beginnt. Politiker in den USA und China arbeiten laut einem Bericht des "Wall Street Journal" am Zurückrollen von Strafzöllen. Das ist genau das Signal, das die Börsen jetzt brauchen. 

Mehr zur Chartlage im DAX, Öl, Gold und der Uber Aktie, die gestern enttäuschende Quartalszahlen präsentierte, finden Sie im Video: