EUR/USD – Rücksetzer steht bald an
Der klare Abbruch der Erholung im Germany 30 am Dienstag kann nun eine weitere Pullbackbewegung nach sich ziehen. Anschlussverkäufe auf neue kurzfristige Tiefs würden dabei ein Folgeverkaufssignal generieren, was aber durchaus möglich ist. In diesem Fall kann es nochmals in Richtung der 9.000 Punkte gehen ohne das bullische Chartbild insgesamt zu gefährden. Demgegenüber würden aber die Hochs der Vortage nun eine Triggermarke für einen klaren kurzfristigen Boden bieten. Aber auch der US 30 kann sich durchaus noch in einen weiteren Pullback in Richtung der gebrochenen mittelfristigen Trendkanal-Oberkante begeben. Es zeigt sich hier zwar relative Stärke, Spielraum auf der Unterseite hat der Index aber ebenfalls noch. Beim Euro Bund sollte nun wieder eine kleine Richtungsentscheidung anstehen. Der mehrtägige Aufwärtstrend trifft auf den Abwärtstrend der Vorwochen. Ein Ausbruch aus dieser Struktur sollte den Euro Bund für einige Handelsstunden die Richtung weisen wobei trendbestätigend es jederzeit abwärts gehen kann. Gold bricht nach oben aus. Es wird somit ein kleines Kaufsignal generieren, welches auch einen weiteren Anstieg nach sich ziehen kann. Der angelaufene Pullback sollte dann möglichst schon im Bereich des Ausbruchsniveaus enden. Hingegen gelingt dem Ölpreis nach dem Einbruch der Vortage zunächst nur eine Stabilisierung. Neue Kaufsignale deuten sich dort vorerst nicht an. EUR/USD erreicht nun annähernd die Hochs der vergangenen Monate bei 1,3832 USD und kann davon aus jederzeit auch eine Konsolidierung starten. Dies bis 1,3700 USD auch ohne die Aufwärtsbewegung zu gefährden. EUR/JPY beginnt einen kleinen Rücksetzer, welcher nun aber auf den 140,00 JPY unterstützt werden sollte.