Marktupdate: DAX gewinnt 9.000-Punkte-Marke zurück / US-Auftragseingänge langlebiger Gebrauchsgüter und Verbrauchervertrauen im Fokus

CMC Markets – geschrieben von Andreas Paciorek, Marktanalyst Nach einem zunächst positiven Handelsauftakt in die Woche, drückte gestern ein überraschend starker Rückgang des Ifo-Geschäftsklimaindex den DAX zeitweise unter 8.900 Punkte. Details zum gedeckte Anleihen-Kaufprogramm der EZB am Nachmittag stützen allerdings die Kurse. Die Vorgaben aus Übersee sind heute gar nicht mal so schlecht. Der Dow Jones und Nasdaq konnten leicht zulegen, während der S&P 500 etwas abgab. Laut dem Ifo-Marktforschungsinstitut fiel die Stimmung in der deutschen Industrie im Oktober auf ein 22-Monats-Tief. Damit wurde auch der Konjunktur-Optimismus den die guten Einkaufsmanagerindexwerte der letzten Woche weckten, konterkariert. Die gedämpfte Stimmung der größten Volkswirtschaft des Euroraums lasteten auf den Börsen weltweit. Am Nachmittag lieferte EZB-Präsident Mario Draghi mit Details zu den gedeckte Anleihe-Käufen der europäischen Notenbank positive Impulse. Demnach kaufte die EZB in der vergangenen Woche Covered Bonds im Volumen von 1,7 Mrd Euro und deutet damit an, dass sie ihr Ziel die Bilanz auf 1 Billionen Euro aufzublähen aggressiv verfolgt. Die Marktteilnehmer freuen sich über die Aussicht auf Notenbank-Stimuli. Aus charttechnischer Sicht prallte gestern der DAX an der 61,8%-Fib-Fächerlinie vom September-Hoch ab. Der Bruch der kurzfristigen Aufwärtstrendlinie vom Jahrestief führte dann zu einem Einbruch bis unter die 8.900-Punkte-Marke. Um die horizontale Unterstützung bei 8.850 Zählern fing sich der Kurs wieder und schaffte es im Anschluss auch die 8.900-Marke knapp zurückzuerobern. Heute nahm der Index von diesem Level wieder Schwung auf um möglicherweise erneut den Widerstand an der bärischen 61,8%-Fib-Fächerlinie zu testen. Sollte der Ausbruch gelingen, könnte eine erste Anlaufstation das gestrige Bewegungshoch bei etwa 9.095 Zählern darstellen. Darüber dann der potenzielle horizontale Widerstand bei 9.141 Zählern. Nach unten stellt die 8.900-Punkte-Marke wieder eine potenzielle Unterstützung dar. Aus dem europäischen Raum sind heute Wirtschaftsdaten eher rar. Aus Italien wurde ein Geschäftssentiment-Index des verarbeitenden Gewerbes veröffentlicht, der mit 96 Zählern einen überraschenden Anstieg zeigte, während Analysten-Prognosen einen Rückgang auf 94,9 Zähler*** sahen. Die Tech-Schwergewichte Apple und Alibaba könnten bei ihren Bezahldiensten bald zusammenarbeiten. So bekundete Alibaba-Chef Jack Ma Interesse an einer Zusammenarbeit bei Alibaba’s Bezahldienst Alipay und Apple’s Konkurrentzprodukt Apple Pay, für welches alleine in den ersten drei Tagen über eine Millionen Kreditkarten registriert wurden. Im Fokus stehen vor allem US-Konjunkturdaten die am Nachmittag erwartet werden. Für die Auftragseingänge langlebiger Gebrauchsgüter im September erwarten Analysten einen Anstieg um 0,5 Prozent***. Der Conference Board-Verbrauchervertrauensindex der US-Konsumenten wiederum könnte im Oktober im Vergleich zum Vormonat um einen Punkt auf 87*** Zähler zugelegt haben. Im Gold-Chart stellt sich aktuell eine interessante Situation dar. So hat sich seit Mitte September ein bärischer Keil herausgebildet, dessen untere Linie zuletzt positiv getestet wurde. Sollte der Kurs nach unten durchbrechen, ist auch kurzfristig ein erneuter Test der signifikanten 1.180-USD-Marke nicht ausgeschlossen. Nach oben stellt die obere Keil-Linie und die 1.250-USD-Marke einen potenziellen Widerstand dar. Ein Ausbruch darüber könnte das Chartbild erheblich verbessern. Aktuell werden sowohl der Dow Jones als auch der S&P 500 über den gestrigen Schlusskursen gehandelt und deuten damit eine positive Eröffnung an. * Gegenüber dem Vortagesschlusskurs ** Gegenüber der Vorperiode *** Bei Prognosen handelt es sich um Zahlen, die vom Nachrichtenprovider Dow Jones International Ltd. zur Verfügung gestellt werden Bitte beachten Sie: Die Inhalte dieses Marktkommentars (nachfolgend: „Inhalte“) sind Bestandteil der Marketing-Kommunikation von CMC Markets, Niederlassung Frankfurt am Main der CMC Markets UK Plc, (nachfolgend “CMC Markets”) und dienen lediglich der allgemeinen Information. Sie stellen keine unabhängige Finanzanalyse und keine Finanz- oder Anlageberatung dar. Sie sollten nicht als maßgebliche Entscheidungsgrundlage für eine Anlageentscheidung herangezogen werden. 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