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TUI Aktie ohne Elan nach erneuter Finanzspritze

TUI Aktie ohne Elan nach erneuter Finanzspritze

Die TUI AG hat sich mit einem Bankenkonsortium, der KfW und dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF), auf ein weiteres Finanzierungspaket in Höhe von 1,8 Mrd. € geeinigt.

Dieses beinhaltet eine Bezugsrechtskapitalerhöhung über rund 500 Millionen Euro (es werden also neue Aktien ausgegeben) sowie einer stille Einlage des WSF in Höhe von 420 Millionen Euro. Dadurch könnte der deutsche Staat auch beim TUI-Konzern Miteigentümer werden. Sollte es zu einer Wandlung der stillen Einlagen in Aktien und damit zu einer direkten Staatsbeteiligung kommen, so wäre der WSF aber mit maximal 25 Prozent plus einer Aktie beteiligt. Die Einigung über die stillen Einlagen steht jedoch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Europäischen Kommission
Um die Kapitaldecke weiter zu stärken und die Liquidität des Konzern in der Krise zu stärken wurde eine weitere nicht wandelbare stille Einlage des WSF in Höhe von 280 Millionen Euro und eine Staatsgarantie über 400 Millionen Euro beschlossen.  Abgerundet wird das Finanzpaket mit einer zusätzlichen Kreditlinie der KfW über 200 Mio. € und eine Prolongation der bestehenden Kreditlinie der KfW bis Juli 2022. 

Warum braucht TUI das Geld?

Das Finanzierungspaket stärkt die Position der TUI und stellt ihr eine in diesem volatilen Marktumfeld ausreichende Liquiditätsreserve zur Verfügung. Diese gleicht auch die bis zum Beginn der Sommersaison 2021 angenommenen Reisebeschränkungen aus. Das Paket wurde notwendig aufgrund der zu- nehmenden Reisebeschränkungen durch wieder ansteigende Infektionszahlen und ein damit verbundenes kurzfristigeres Buchungsverhalten einiger Kunden.
Das weitere Finanzierungspaket ergänzt die bisherigen Finanzierungsmaßnahmen der Bundesrepublik Deutschland in Form einer Kreditlinie der KfW in Höhe von insgesamt 2,85 Milliarden Euro und einer Optionsschuldverschreibung des WSF in Höhe von 150 Millionen Euro mit Optionsrechten auf rund 58,7 Millionen Aktien.
Der Geldzufluss aus der Kapitalerhöhung soll zur Rückführung der 300 Millionen Euro Anleihe  verwendet werden, die im Oktober 2021 fällig wird. Der aus der Kapitalerhöhung bzw. aus dem Finanzierungspaket verbleibende Betrag soll allgemein die Liquidität der TUI stärken bzw. für allgemeine Unternehmenszwecke verwendet werden.

Touristik Branche blickt verhalten in die Zukunft 

Es war die Nachricht des Jahres. Der Impfstoff gegen das Coronavirus ist gefunden und es ist eine Zusammenarbeit zweier Unternehmen aus den USA und Deutschland, dass die Menschheit von der Geisel dieses Virus befreien könnte. Die Touristik-Branche jubelte, da sie nun Licht am Ende des Tunnels sieht. Die Pandemie ist mit diesem Durchbruch allerdings noch nicht zu Ende.

Die TUI rechnet, nicht zuletzt mit Blick auf die bevorstehende Verfügbarkeit von Impfstoffen gegen COVID-19, mit einer deutlichen Verringerung der bestehenden Reisebeschränkungen und damit auch mit einer deutlichen weiteren Verbesserung ihrer Working Capital- und Liquiditätssituation.Urlaub hat für die Kunden von TUI nach wie vor eine hohe Priorität und TUI arbeitet weiterhin an unterschiedlichen Nachfrageszenarien für die kommenden Saisons.

Wie könnte es mit der TUI Aktie weiter gehen? 

Seit den positiven Impfstoff-News Anfang November konnte der TUI Aktienkurs in der Spitze um 86 % zulegen. Die Hoffnung auf COVID-19-Schnelltests hatte dazu beigetragen, die Stimmung in der Touristik-Branche zu verbessern. Langstreckenflü ge und das wichtige Sommergeschäft scheinen bald wieder möglich zu sein. Seit ungefähr 1 Woche ist die TUI Aktie aber wieder im Rückwärtsgang. Mit den Nachrichten, um die Kapitalerhöhung erreicht der TUI Aktienkurs nun eine wichtige Unterstützungszone im Bereich 4,90 und 4,55 Euro. Obwohl die TUI Aktie übergeordnet weiterhin in einem Abwärtstrend steckt, könnten kurzfristige Käufer in diesem Bereich, dass positive Momentum der TUI Aktie nutzen um einen erneuten Angriff auf die 6,40 und 7,08 Euro Marke zu starten. Unter dem Oktobertief bei ca. 2,90 Euro ist die Erholung zunächst beendet und es würde ein neues Tief unter 2,41 Euro drohen. 

Quelle: CMC Markets Plattform, 4H-Chart, 03.12.20

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