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Tilray Aktie – Mit Aphria auf Expansionskurs

Heute geht es nach gemischten Zahlen zunächst abwärts mit den Tilray und den Aphria Aktien. Teilweise zweistellig sind die Abschläge heute. Mit der geplanten Fusion von Tilray und Aphria sollte sich der Fokus wieder mehr auf die operativen Tätigkeiten richten. Mit der Fusion setzten beide Unternehmen nicht nur auf die USA, sondern der neue Konzern soll sich auch auf Europa konzentrieren. Das margenstarke Geschäft mit medizinischem Cannabis in Europa ist ein Aufschwung in einer Branche, die grundsätzlich mit Rentabilität zu kämpfen hat.
 
Hochmargige Abkommen mit medizinischem Cannabis in Europa stellen wichtige Meilensteine für Aphria dar, um die USA zu erobern, die Bilanz des Unternehmens zu stärken und mit den europäischen Regulierungsbehörden auf eine solide rechtliche Grundlage zu erarbeiten. 
Wie in den USA könnte legaler Freizeit-Cannabiskonsum in Europa ebenfalls bald legalisiert bzw. entkriminalisiert werden. Dies könnte einen neuen Markt für die Cannabisindustrie mit mehr als 500 Millionen Menschen in Großbritannien und der Europäischen Union bedeuten. 

Ein Cannabis-Riese entsteht 

Aphria wird die Fusion mit Tilray in diesem Quartal abschließen und das umsatzstärkste Cannabisunternehmen der Welt schaffen. Das kombinierte Unternehmen wird nach Großbritannien, Schweden, Polen, Luxemburg und China vordringen, wobei auch in Indien Vertragsdiskussionen laufen. 
Die Expansion in Europa wird jedoch frühestens in den nächsten 6-8  Wochen beginnen, wenn Tilray mit dem Vertrieb in Luxemburg beginnt und die Geschäfte von Aphria und Tilray bis zum dritten Quartal dieses Jahres nach Polen vordringen.
In China wird die Gruppe eine Vertriebsvereinbarung für Wellnessprodukte mit CBD abschließen - einer nicht psychoaktiven Chemikalie in Cannabis, die unter anderem zur Behandlung von Schmerzen und Angstzuständen eingesetzt wird. Ein ähnliches Abkommen ist in Indien in Entwicklung.

Tilray und Aphria ergänzen sich gut 


Aphria ist mit einer Marktkapitalisierung von 5,1 Milliarden US-Dollar ein wichtiger Akteur im globalen Cannabisgeschäft. Im Dezember erklärte sich Aphria bereit, sich mit dem kleineren Rivalen Tilray, der eine Marktkapitalisierung von 3,5 Milliarden US-Dollar hat zusammenzuschließen.
Als Gegenleistung für die Aufteilung der vergleichsweise starken Bilanz mit Tilray würde Aphria die Präsenz des Unternehmens in 10 europäischen Ländern erben, darunter Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Spanien und Portugal, wo es über eine Anbauanlage verfügt. Neben dem wachsenden Standort von Aphria in Deutschland und dem europäischen Drogendistributionsgeschäft wäre das neue Unternehmen der dominanteste Cannabis-Player in der Region. Aphria betreibt in Deutschland ein Vertriebsunternehmen für medizinisches Marihuana namens CC Pharma, das in letzter Zeit das Gesamtwachstum des Unternehmens vorangetrieben hat.
Da der Freizeitkonsum von Cannabis in Europa und Asien weiterhin illegal sind, können Cannabisunternehmen ihre Produkte auf dem regulierten medizinischen Markt zu weitaus höheren Preisen verkaufen als auf legalen Konsummärkten in den USA und Kanada. Dies steigert die Margen, während die aufstrebende Industrie mit Gewinnbarrieren konfrontiert ist, einschließlich Preisdruck durch konkurrierende Unternehmen und einem gut verankerten Schwarzmarkt.

In vielen Ländern Europas ist der Cannabiskonsum für medizinische Zwecke bereits legalisiert und die Droge ist für den Freizeitgebrauch in Ländern wie Italien, Österreich, Portugal und den Niederlanden entkriminalisiert. Die Legalisierung des Freizeitkonsums in weiten Teilen Europas soll ebenfalls nur noch eine Frage der Zeit sein. Europa ist in vielerlei Hinsicht fortschrittlicher und es könnte die USA in diesem Zusammenhang bald überholen. 
Derzeit ist die Droge in den USA jedoch bundesweit illegal, obwohl einzelne Staaten, darunter zuletzt New York, sie legalisiert haben. Das Verbot auf nationaler Ebene hat institutionelle Gelder weitgehend aus dem Sektor herausgehalten und ist ein Hindernis für das zwischenstaatliche Geschäft und den Cannabishandel über die Grenze zwischen den USA und Kanada hinweg. 

Wie könnte es mit der Tilray Aktie weitergehen? 

Der Optimismus über die Legalisierung ließ die Cannabis-Aktien in den vergangenen Monaten deutlich ansteigen. Neben dem aktuell positiven politischen Klima gegenüber der Cannabisindustrie, sind es aber auch die unternehmerischen Hausaufgaben die an der Börse und für Unternehmen zählen. Hier konnten die Unternehmen nach der jahrelangen Überproduktion und fehlerhaften Allokation von Ressourcen deutlich aufholen. Nach dem Squeeze im Februar auf 65 USD kam die Tilray Aktie in den letzten 6 Wochen deutlich nach unten. Wer am Hoch bei 65 USD die kaufte, ist mittlerweile über 70 % im Minus. Der Bereich zwischen 22,59 USD und 15,61 USD ist die letzte auffällige Konsolidierungsmarke vor dem Ausbruch im Februar. Diesen Bereich hat die Tilray Aktie nun erreicht und muss sich jetzt beweisen. Gelingt es hier wieder Käufer anzuziehen, wäre ein erneuter Anstieg in Richtung 28 USD und 65 USD möglich. Sollte kein Kaufinteresse aufkommen muss dagegen mit ein weiterer Abverkauf in Richtung 11,89 USD und dem Kursniveau vor der US-Wahl bei 6,69 USD eingeplant werden.

Quelle: CMC Markets Plattform, Tageschart,12.04.21

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