Marktupdate - DAX in Lauerstellung um 8.500-Punkte-Marke / Starkes Vorweihnachtsgeschäft in der Euro-Zone

DAX in Lauerstellung um 8.500-Punkte-Marke / Starkes Vorweihnachtsgeschäft in der Euro-Zone Nach einem höheren Eröffnungskurs gegenüber dem Vortagesschluss, pendelte der deutsche Leitindex bis zum Nachtmittag um die 9.500-Punkte-Marke. Der MDAX und TecDAX handeln gegenwärtig kaum verändert*. Nach den Gewinnmitnahmen, die auf die Rekordhochs zum Jahresende folgten, arbeitet der DAX sich in langsam wieder in höhere Gefilde vor. Nach der Rückeroberung der 9.500-Punkte-Marke, scheint der DAX allerdings in Lauerstellung zu verharren, bevor eine ganze Bandbreite an wichtigen Wirtschaftsdaten diese Tage veröffentlicht wird. Ein Bericht des statistischen Bundesamtes zur deutschen Handelsbilanz im Dezember, zeigte, dass die Exporte den vierten Monat in Folge zulegten und ein Überschuss von 18,1 Milliarden Euro erzielt wurde. Im Vergleich zum Oktober erhöhten sich die Ausfuhren um 0,3 Prozent, auf Jahresbasis sogar um 1 Prozent. Allerdings sanken die Einfuhren von Oktober auf November 1,1 Prozent, im Jahresvergleich um 0,4 Prozent. Die Exportstärke Deutschlands bei gleichzeitig zurückgehendem Import, könnte die Spannungen mit anderen Ländern, allen voran Frankreich, erhöhen. Aus der Euro-Zone folgten heute gemischte Daten. Die Arbeitslosigkeit in Italien ist laut Istat-Schätzung im November um 0,2 Prozentpunkte auf ein neues Rekordhoch von 12,7 Prozent** gestiegen, wobei Volkswirte mit 12,6 Prozent*** gerechnet hatten. In der Euro-Zone verblieb** die Arbeitslosigkeit im November laut europäischem Statistikamt Eurostat mit 12,1 Prozent wie erwartet*** auf Rekordniveau. Positiv überraschen konnten Zahlen zu den Einzelhandelsumsätzen, die heute durch Eurostat veröffentlicht wurden. Im November sind diese im Vergleich zum Oktober um 1,4 Prozent angestiegen, während Volkswirte lediglich ein Plus von 0,1 Prozent*** erwartet hatten. Auf Jahressicht sind die Umsätze im November um 1,6 Prozent gestiegen. Für den Oktober wurde im Monats- wie auch Jahresvergleich noch ein Minus verzeichnet. Für die Euro-Zone addieren sich somit die Hinweise auf eine wirtschaftliche Erholung. Am Nachmittag folgt der ADP-Arbeitsmarktbericht, der erste Hinweise für die am Freitag anstehen Non-farm Payrolls und Arbeitslosenquote durch das US-Arbeitsministerium, liefern dürfte. Für den Monat Dezember gehen Analysten beim ADP-Jobreport von 200.000*** neu geschaffenen Stellen aus. Um 20:00 Uhr deutscher Zeit werden zudem die Sitzungsprotokolle der letzten Offenmarktausschuss-Sitzung vom 17.-18. Dezember, veröffentlicht. In dieser Sitzung wurde die Reduzierung des Anleihekaufprogramms auf monatlich 75 Milliarden USD ab diesen Monat, beschlossen. Investoren versuchen aus den Protokollen Rückschlüsse auf künftige geldpolitische Maßnahmen der amerikanischen Notenbank (Fed) zu ziehen. Der Druck auf die Fed scheint zuzunehmen, wie man an der historisch niedrigen Zustimmung durch den Senat für Yellen als neue US-Notenbankchefin, ablesen kann. Viele US-Politiker betrachten die inzwischen auf 4 Billionen USD angewachsene Fed-Bilanz mit Argwohn. Vorbörslich handeln der Dow Jones und S&P 500 gegenwärtig unter ihrer jeweiligen Vortagesschlusskursen. * Gegenüber dem Vortagesschlusskurs ** Gegenüber der Vorperiode *** Bei Prognosen handelt es sich um Zahlen, die vom Nachrichtenprovider Dow Jones International Ltd. zur Verfügung gestellt werden Bitte beachten Sie: CMC Markets, Niederlassung Frankfurt am Main der CMC Markets UK Plc, (nachfolgend “CMC”) erteilt keine Anlageberatung, sondern führt lediglich die selbständig und eigenverantwortlich getroffenen Anlageentscheidungen ihrer Kunden über den Erwerb oder die Veräußerung von Finanzinstrumenten aus. 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