Marktupdate - DAX startet mit Plus in die Woche / Nachfrage in Technologiewerte treibt MDAX auf Rekordhoch

Marktupdate - 13.01.2014 - Stand: 12:25 Uhr Andreas Paciorek / Marktanalyst CMC Markets UK Plc Der deutsche Leitindex schafft es zu Beginn der Woche zeitweise wieder über der 9.500-Punkte-Marke zu handeln. Auch der TecDAX kann hinzugewinnen*. Der MDAX schafft heute sogar ein neues Allzeithoch. Die schwachen Zahlen zu den Non-farm Payrolls lassen die Spekulationen um den weiteren, politischen Geldkurs der amerikanischen Notenbank wieder hochkochen. Zumindest scheint eine Aufschiebung einer weiteren Reduzierung der Anleihekäufe bis März nun wieder wahrscheinlicher. Der DAX-Konzern Volkswagen gab heute bekannt, dass dieser im Jahre 2013 den Absatz in China um 16,2 Prozent steigern konnte und erstmals mehr als 3 Millionen Autos in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt ausgeliefert wurden. Die Aktie gewinnt gegenüber dem Freitagsschlusskurs. Im MDAX stößt heute die Südzucker-Aktie auf große Nachfrage, nachdem das operative Ergebnisse für das dritte Quartal aufgrund niedrigerer Zuckerpreise eingebrochen ist, allerdings die Analystenerwartungen übertreffen konnte. Im SDAX hebt die Aktie der Air Berlin um rund 15 Prozent vor einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Etihad Airways ab. Marktteilnehmer spekulieren, dass die Fluggesellschaft aus Abu Dhabi, die gegenwärtig etwa 30 Prozent der Aktien an Air Berlin hält, das deutsche Unternehmen komplett schlucken könnte. Zumindest wollen die Konzerne Neues zu ihrer strategischen Partnerschaft verkünden. Am Freitag hatte bereits ein anderes deutsches Luftfahrtunternehmen, die Lufthansa, mit Präsentationsunterlagen Aufsehen erregt. Aus Unterlagen für eine für heute angesetzte Präsentation der Finanzchefin Simone Menne in New York, ging hervor, dass das Unternehmen für 2014 mit niedrigeren Treibstoffkosten rechnet. Bis 2015 soll zudem der operative Gewinn auf 2,3 Milliarden Euro steigen. Passend zum Thema veröffentlichte heute das statistische Bundesamt ihre erste Schätzung für die Zahl der Übernachtungen in Deutschland im Jahre 2013. Demnach seien die um 1 Prozent auf 412 Millionen gestiegen, wobei rund 80 Prozent auf Inlandsreisende fallen sollen. Eine positive Meldung kam heute aus dem Krisenland Italien. Laut der italienischen Statistikbehörde Istat habe die Industrie im November nach einer Serie von 26 Rückgängen, die Produktion um 1,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat steigern können. Der Ausstoß liegt allerdings noch immer knapp 25 Prozent unter dem Spitzenwert von 2008. Vor Markteröffnung handeln der Dow Jones und S&P 500 momentan etwas unter ihren jeweiligen Freitagsschlusskursen. Der USD setzt seine Schwäche nach den am Freitag veröffentlichten Arbeitsmarktdaten fort. Gegen den JPY fiel der Greenback wieder unter die 104 JPY per USD. Der EUR konnte im Anschluss an den Jobreport durch seinen 200-Stunden-Durchschnitt brechen und handelt gegenwärtig wieder knapp über 1,3650 USD. * Gegenüber dem Vortagesschlusskurs ** Gegenüber der Vorperiode *** Bei Prognosen handelt es sich um Zahlen, die vom Nachrichtenprovider Dow Jones International Ltd. zur Verfügung gestellt werden