Nach wochenlanger stetiger Aufwärtsbewegung kam es am Dienstag erstmals zu größeren Abgaben an den Aktienmärkten.
Nach wochenlanger stetiger Aufwärtsbewegung kam es am Dienstag erstmals zu größeren Abgaben an den Aktienmärkten. Die im europäischen Handel begonnene Abwärtsbewegung wurde dann auch im US Handel nicht mehr nachhaltig gedreht. Dennoch bedeutet dies insgesamt nicht zwingend eine Top-Bildung. Zum Abbau des deutlich überkauften Zustands wäre nach einer leichten Zwischenerholung am Mittwoch auch ein weiterer Rückfall im Germany 30 in Richtung 9.100 Punkte problemlos zu verkraften. Der US 30 sollte sich hingegen möglichst nicht mehr deutlich weiter nach unten bewegen, da auf dem aktuellen Niveau die Möglichkeit besteht, die übergeordnete mittelfristige Rallyverschärfung zu bestätigen. Der Euro Bund hat sich nochmals gefangen. Um die Chance auf einen kleinen Boden noch aufrecht zu erhalten, sollten dann aber am Mittwoch auch Anschlusskäufe bald folgen. Kippen die Notierungen hingegen wieder zurück, dann droht ein Durchlauf bis 140,00 Punkte. Bei Brent gelang am Dienstag gegen den sonst schwachen Markt der Ausbruch nach oben über eine mittelfristig wichtige Hürde bei 112,32 $. Damit ist die Chance gegeben, sich innerhalb des Aufwärtstrendkanals der Vorwochen weiter nach oben absetzen und noch weitere 2 $ zuzulegen. Ein Fehlausbruch muss vermieden werden. Gold rutscht hingegen stetig weiter und nimmt die Abwärtsbewegung klar wieder auf. EUR/USD wartet ab und kann das erhöhte Niveau halten. Oberhalb der 1,3622 USD könnte stärkeres Momentum aufkommen, darunter besteht hingegen die Gefahr, jederzeit ein kleines Top auszubilden. Nachdem EUR/JPY nun nach steiler Rally die 140,00 JPY erreicht hat ebbt das Momentum ab, so dass auch hier Gewinnmitnahmen kurzfristig noch folgen könnten.