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CMC Markets – geschrieben von Andreas Paciorek, Marktanalyst Während sich in Hong Kong die Proteste für mehr Demokratie fortsetzen und auch die Konjunkturdaten aus der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt weiter enttäuschen, schaffte es der DAX heute Vormittag sich über der 9.400-Punkte-Marke zu stabilisieren. Heute stehen zahlreiche wichtige Wirtschaftsdaten auf der Agenda, die dem deutschen Leitindex Impulse liefern dürften, bevor am Donnerstag die EZB-Ratssitzung und am Freitag die US-Nonfarm-Payrolls im Fokus der Investoren stehen. Zudem findet am Mittwoch der Börsengang von Zalando und direkt am nächsten Tag der von Rocket Internet statt. Aus charttechnischer Sicht, stieß der DAX gestern am Tief vom 04.09.2014 bei etwa 9.370 Punkten auf Nachfrage, die den Kursabsturz stoppte und wieder über die 9.400 Zähler hob. Sollten die Bullen nun auch die 9.400-Punkte-Marke verteidigen können, dann ist ein Versuch der Rückeroberung des 50%-Fib-Retracements zwischen dem Allzeithoch und Jahrestief bei knapp 9.477 Zählern denkbar. Darunter könnten die Bären auf einen Test der Unterstützung in der Zone zwischen dem 38,2%-Fib-Retracement und der bullischen Fib-Fächerlinie bei 9.340/9.360 Punkten drängen. In der Nacht wurde aus China die endgültige Lesung des HSBC-Einkaufsmanagerindex des verarbeitenden Gewerbes für den Monat September veröffentlicht. Diese zeigte ein Abrutschen des Barometers auf 50,2 Zähler, während Analysten 50,5 erwartet hatten. Damit verdichtet sich das Bild einer abflauenden Dynamik in China. Dabei können sich die Investoren allerdings nicht auf die Hoffnung von Konjunkturmaßnahmen durch die chinesische Regierung stützen. Diesen Spekulationen erteilte der chinesische Finanzminister bereits jüngst einen Dämpfer. Zu den Sorgen um die Wirtschaft in China, kommen nun Befürchtungen, dass die Proteste für mehr Demokratie in Hong Kong sich ausbreiten könnten und zu einer Instabilität in der Region führen. Im Fokus dieser Woche stehen unter anderem die Börsengänge von Zalando und Rocket Internet. Der Online-Modehändler Zalando legte den Ausgabepreis bei 21,50 Euro fest und wird damit 605 Millionen Euro einnehmen können. Die Preisspanne von 18 – 22,50 Euro wurde damit aber nicht ganz ausgeschöpft, auch wenn die Platzierung überzeichnet war. Ab morgen soll das Papier an der Börse handelbar sein. Aufgrund der hohen Investorennachfrage hat Rocket Internet den Zeitplan für seinen Börsengang beschleunigt und soll dadurch bereits am Donnerstag an die Börse gehen. Anleger achten heute vor allem auf die Verbraucherpreise in der Euro-Zone, da diese den Druck auf die Europäische Zentralbank zusätzliche Maßnahmen gegen die niedrige Inflation in der Eurozone einzusetzen, aufrechterhalten könnten. Volkswirte erwarten, dass die finalen Zahlen zur Inflation im September bei 0,3 Prozent*** auf Jahressicht liegen. Zudem werden auch Arbeitsmarktdaten für Deutschland, Italien und die Eurozone veröffentlicht. Die Zahlen könnten die Divergenz der europäischen Volkswirtschaften bestätigen. Während in Deutschland im September die Arbeitslosigkeit bei 6,7 Prozent lag, verblieb sie in Italien im August mit 12,3 Prozent auf hohem Niveau. Damit fiel die Zahl dennoch besser aus als die 12,6 Prozent*** die von Analysten prognostiziert wurden. Für den gesamten Euroraum wird mit einer Arbeitslosenquote von 11,5 Prozent*** gerechnet. Später folgen noch aus den USA Daten zur Entwicklung der US-Immobilienpreise, der Chicago-Einkaufsmanagerindex und das Conference Board Verbrauchervertrauen. In den USA drehen sich die Spekulationen, anders als in der EU, um den Zeitpunkt einer Zinserhöhung. Positive Wirtschaftsdaten könnten damit einen früheren Zinswendezeitpunkt möglich machen. Vorbörslich handelt sowohl der S&P 500 als auch der Dow Jones aktuell mit einem Aufschlag gegenüber den jeweiligen gestrigen Schlusskursen. * Gegenüber dem Vortagesschlusskurs ** Gegenüber der Vorperiode *** Bei Prognosen handelt es sich um Zahlen, die vom Nachrichtenprovider Dow Jones International Ltd. zur Verfügung gestellt werden Bitte beachten Sie: Die Inhalte dieses Marktkommentars (nachfolgend: „Inhalte“) sind Bestandteil der Marketing-Kommunikation von CMC Markets, Niederlassung Frankfurt am Main der CMC Markets UK Plc, (nachfolgend “CMC Markets”) und dienen lediglich der allgemeinen Information. Sie stellen keine unabhängige Finanzanalyse und keine Finanz- oder Anlageberatung dar. Sie sollten nicht als maßgebliche Entscheidungsgrundlage für eine Anlageentscheidung herangezogen werden. 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