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Lufthansa Aktie – Weiterhin eine gefährliche Situation

Die Lufthansa Aktie ist eine der tragischen Figuren der Corona-Pandemie, wobei der Abverkauf der Lufthansa Aktie schon zum Jahreswechsel 2018 begann. Damals notierte die Lufthansa Aktie noch über 30 Euro pro Aktie. Der Corona-Abverkauf im Februar und März 2020 drückte die Lufthansa Aktie dann wieder in den einstelligen Bereich. Vom Tiefpunkt im April und Oktober 2020 bei knapp 7 Euro pro Aktie konnte sich die Lufthansa Aktie nach dem Staatseinstieg und der Rettung in letzter Minute jedoch wieder erholen. Wie könnte es nun weitergehen? 

Großaktionär reduziert Anteil 

Bereits letzte Woche kündigten die Erben des verstorbenen Milliardärs Heinz Hermann Thiele an, den Anteil ihrer Lufthansa Beteiligung deutlich reduzieren zu wollen. Der Anteil sollte von 60 Millionen Aktien auf knapp unter 30 Millionen Aktien gesenkt werden. Diese Transaktion wurde heute durchgeführt, wie man den Ad-hoc Meldungen entnehmen konnte. Natürlich ist es nie ein gutes Zeichen, wenn sich ein Großaktionär im großen Stil von Anteilen einer Firma trennt aber dennoch sollte es kein alleiniges Kriterium zur Beurteilung einer Firma sein. Schlimmer könnte es aber für Anleger kommen, sollte die Lufthansa noch mehr Kapital für ihre Restrukturierung in den kommenden Monaten benötigen. Hier würde dann eine erneute größere Kapitalerhöhung anstehen, was eine „Verwässerung“ der alten Aktien zur Folge hätte. 

Lufthansa setzt Zinszahlung aus 

Diese Nachricht birgt auf den ersten Blick natürlich explosiven Zündstoff und sollte Anleger in Aufruhr versetzten. Allerdings ist der Hintergrund der Aussetzung keine Liquiditätsklemme bei der Lufthansa, sondern die Rechtslage nach dem Einstieg des Bundes bei der Lufthansa. Die Lufthansa teilte mit, dass „die Entscheidung auf der Sicht der EU-Kommission basiert, wonach diese jährliche Kuponzahlung einen Verstoß gegen die beihilferechtlichen Regelungen des befristeten Rahmens für staatliche Beihilfen zur Stützung der Wirtschaft angesichts des Ausbruchs von COVID-19 (EU Temporary Framework) und die Auflagen der beihilferechtlichen Genehmigung der Stabilisierungsmaßnahmen zugunsten der Lufthansa darstellte.“
Die Lufthansa beabsichtigt jedoch, die aufgeschobenen Kuponzahlungen schnellstmöglich nachzuholen, sobald die Stabilisierung durch den Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) beendet ist. Die Zeit wird zeigen, ob die Lufthansa die nötigen Einnahmen hierfür in Zukunft erwirtschaften kann. 
Die Lufthansa hat keine weiteren Unternehmensanleihen oder Finanzinstrumente ausgegeben, bei denen die Zins- oder Kuponzahlungen ausgesetzt werden können.

Wie könnte es mit der Lufthansa Aktie weitergehen?

Der Weg zur Normalität ist für die Lufthansa Aktie kein einfacher. Die Aktie steckt weiterhin im Abwärtstrend fest, auch wenn sich die Erholung von 7 Euro auf knapp über 10 Euro erstmal gut anfühlt. Im März erreichte die Lufthansa Aktie sogar ein Hoch bei 12,54 Euro. Allerdings scheiterte der Ausbruchsversuch zunächst am Widerstand, der sich aus dem Augusttief aus dem Jahr 2019 und dem Junihoch des letzten Jahres zusammensetzt. Selbst ein erneuter Anstieg in Richtung 12,54 Euro und sogar 14,02 Euro würde den Abwärtstrend zunächst nicht brechen. Bricht die Aktie dagegen das Dezembertief des letzten Jahres bei  8,80 Euro droht ein Re-Test der 7,00 Euro Marke. Darunter würde ein Abverkauf auf 4,04 Euro drohen. 

Quelle: CMC Markets Plattform, Tageschart, 25.05.21

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