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Goldpreis: IWF mit dramatischer Warnung

Der Goldpreis könnte auf diese Entwicklungen reagieren: Der IWF veröffentlicht seine bislang stärkste Warnung vor einer Staatsschuldenkrise, einem Szenario steigender Zinsen und Instabilität am weltweiten Kapitalmarkt. Ist das nicht genau das, was den Goldpreis beflügeln könnte?

Goldpreis: Was ist passiert?

Der IWF warnte gestern, dass der Schwung und die Dynamik der konjunkturellen Erholung nachgelassen habe. Außerdem verteile sich das verbleibende Wachstum weltweit sehr unterschiedlich. Gleichzeitig wachse der Druck, der durch die Inflation ausgelöst werde.

Noch düsterer sind laut dem Internationalen Währungsfonds die Aussichten für die Weltwirtschaft als im letzten Monat. Dabei bezieht sich der IWF auf eine stetige Verschlechterung der Einkaufsmanagerumfragen. Kann der Goldpreis von diesem Umfeld profitieren?

Was wirklich belastet

Grund für die Verschlechterung sei die Straffung der Geldpolitik, die versuche, eine anhaltend hohe Inflation zu bekämpfen. Grund für die hohe Inflation sei die schwache Wachstumsdynamik in China, anhaltende Versorgungsunterbrechungen sowie die Lebensmittelunsicherheit infolge des russischen Einmarschs in der Ukraine.

Das Weltwirtschaftswachstum werde laut IWF-Prognose vom vergangenen Monat 2022 nur noch bei 2,7% erwartet, nach zuvor 2,9%. In einem Blog-Eintrag, der für das G20-Gipfeltreffen in Indonesien vorbereitet wurde, erklärte der IWF, dass die jüngsten zeitnah ermittelten Indikatoren "bestätigen, dass die Aussichten düsterer sind", insbesondere in Europa.

Die Inflation werde bei nachlassender Wirtschaftstätigkeit hoch bleiben. Dies werde durch Einkaufsmanagerindizes signalisiert, die sich abschwächen in den meisten großen Volkswirtschaften der Gruppe der 20.

"Die Messwerte für einen wachsenden Anteil der G20-Länder sind von einem expansiven Bereich zu Beginn des Jahres auf ein Niveau gefallen, das auf eine Kontraktion hindeutet", schreibt der IWF und fügt hinzu, dass die globale Fragmentierung zu einem Anstieg von Abwärtsrisiken beiträgt.

Gold: Staatsschuldenkrisen nicht ausgeschlossen

"Die Herausforderungen, mit denen die Weltwirtschaft konfrontiert ist, sind immens, und die sich abschwächenden Wirtschaftsindikatoren deuten auf weitere Herausforderungen hin", heißt es im Blog des IWF weiter. Hinzu komme, dass das derzeitige politische Umfeld "ungewöhnlich unsicher" sei.

Eine Verschärfung der Energiekrise in Europa würde das Wachstum stark beeinträchtigen und die Inflation in die Höhe treiben, während eine anhaltend hohe Inflation zu unerwartet starken Zinserhöhungen und einer weiteren Verschärfung der globalen Finanzbedingungen führen könnte. Dies wiederum berge "zunehmende Risiken einer Staatsschuldenkrise für anfällige Volkswirtschaften", so der IWF.

Warum reagiert der Goldpreis nicht?

Der Goldpreis reagiert auf den aktuellen Preisauftrieb kaum. Er notiert ungefähr dort, wo er Mitte August auch schon war. Ist das überhaupt gerechtfertigt? Immerhin steigen die Inflationserwartungen gerade schneller als die Zinsen etwa am US-Rentenmarkt und daraus lassen sich fallende Realzinsen ableiten, was grundsätzlich positiv für den Goldpreis sein könnte. Dass Gold jetzt aber gegenüber dem Tiefpunkt bei knapp über 1600 Dollar trotzdem auf bis 1760 Dollar anzieht könnte an der Erwartung liegen, dass der derzeit noch starke US-Dollar einen vorläufigen Hochpunkt gesehen haben könnte. Wenn die amerikanische Notenbank bald ihren Gipfel der Zinswende erreicht haben wird könnte das den Dollar bereits jetzt belasten und damit den Goldpreis in Dollar stützen. Es kann auch daran liegen, dass der Bitcoin zuletzt kräftig abgetaucht ist. Er wurde lange Zeit als ernstzunehmende Konkurrenz für Gold-Investments gerade bei institutionellen Investoren angesehen, die noch kein Exposure in Krypto-Währungen haben. Sie kaufen Krypto-Währungen und dafür vermeintlich weniger Gold. Allerdings setzt die jüngste Preisentwicklung beim Bitcoin Fragezeichen hinter die Stabilität der Kryptowährung und könnte damit das Argument pro Gold festigen.


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