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Goldpreis: Flashcrash - was ist da los?

Der Goldpreis erlebte in der Nacht zum heutigen Montag einen Flash-Crash. Aktuell ist der Goldpreis zwar wieder erholt und kann sich von den Tiefs der Nacht bei 1675,85 USD erholen. Der Goldpreis steht heute aber auf der Liste der Edelmetalle bei den Anlegern ganz oben - auch der Anleger im DAX.

Goldpreis: Wie es zum Flash-Crash kam

Bereits am Freitag war der Handel im Goldpreis nervös. Starke US-Arbeitsmarktdaten brachten Spekulationen über ein früheres Tapering der Fed ins Gespräch. Tapering bezeichnet das Drosseln der Anleihekäufe, die sich bei der Fed aktuell noch auf 120 Milliarden USD monatlich belaufen. Eine Befragung von Zentralbank-Mitgliedern von Anfang August brachte das Ergebnis, dass die Fed ihr Tapering im Herbst beginnen könnte, wenn die Stellenschaffungen im Juli und August zwischen 800,000  und einer Million liegen könnten. Das US-Arbeitsministerium meldete am Freitag, dass im Monat Juli 943,000 Stellen außerhalb der Landwirtschaft neu besetzt worden sind. Die Arbeitslosenquote rutschte deutlich auf 5,4%, während die Löhne zunahmen.

Goldpreis: Einbruch im illiquiden Handel

Die Nervosität über diese Aussichten war bereits am Freitag im Goldpreis spürbar. Der Goldpreis sank in der Spitze am Freitag um 46 Dollar und aktivierte eine Trendwendeformation. Die 200-Tage-Linie im Goldpreis konnte damit nicht gehalten werden. Sowohl in Euro als auch in Dollar rutschte der Goldpreis am Freitag deutlich ab. Die Nervosität des Freitags übertrug sich auf die Nacht von Montag auf Dienstag, wo zwischen 0:45 und 0:55 Uhr insgesamt 24 000 Futures-Kontrakte an der New Yorker COMEX verkauft wurden. Der Gesamtwert der Kontrakte beträgt über vier Milliarden US-Dollar. Im handelsumsatzschwachen elektronischen Handel in der Nacht führte dies zu einem dramatischen Rutsch in den Preisen. In der Spitze sank der Goldpreis in nur 15 Minuten um $77,99 ab, das Minus seit Freitag beträgt im Goldpreis jetzt $129,01.

Goldpreis: Nervosität überträgt sich auf Aktienindizes

Der Flash Crash im Goldpreis ließ die Trader von Aktienindex-Futures nicht kalt. Der SPX 500 Cash CFD, der am Freitag ein neues Rekordhoch erklomm, kam um 0:45 Uhr ebenfalls ins Rutschen. Ungleich zum Goldpreis stoppte der Kursverlust im SPX 500 Index nicht um 0:55 Uhr, sondern verlängerte sich bis 2 Uhr und erreichte insgesamt 12,99 Indexpunkte. Die Anleger bei Aktien sind heute in Habachtstellung aufgrund der Ereignisse am Goldmarkt in der Nacht. Am Ende nährt sich ein großer Teil der Risikobereitschaft beim Aktienkauf aus der Aussicht auf eine weiterhin üppige Liquiditätsversorgung durch die Notenbanken. Unklar ist zu diesem Zeitpunkt, wie gut oder schlecht die Aktienmärkte mögliche Tapering-Signale der Fed vertragen werden.

Goldpreis rutscht unter 200-Tage-Linie


Der Goldpreis hat seine 200-Tage-Linie nun dynamisch aufgegeben, nachdem Versuche, diese oft als Unterstützung angesehene Linie wieder zurückzuerobern fehlschlugen. Es hat sich ein Doppeltop gebildet, was in abgewandelter Form auch als 123-Trendwendeformation angesehen werden kann.

Goldpreis, Quelle: CMC Markets


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