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Glaubt der Markt der Fed nicht?

Die amerikanische Notenbank hat gestern signalisiert, mehr Zinsanhebungen durchführen zu wollen als es erwartet worden war. Dennoch stiegen die Aktienkurse an. Und die Renditen am Anleihemarkt sanken. Eigentlich müsste man das Gegenteil erwarten. Warum ist das so? 

Ende des Jahres könnten die Leitzinsen bei 2-2,25% stehen und damit noch einmal 25 Basispunkte höher, als vor der gestrigen Sitzung erwartet. Also wir haben sechs verbleibende Sitzungen der Fed in diesem Jahr, der Markt erwartet aber sieben Anhebungen, also mehr Anhebungen als es Sitzungen geben wird. Dennoch nahmen Anleger dies zum Anlass, Aktien zu kaufen, was dem S&P 500 Index in den USA zu einer der besten zweitätigen Rallys in der Geschichte verhalf. 

Die amerikanische Notenbank liegt hinter der Kurve zurück wenn es darum geht, eine weiche Landung der amerikanischen Volkswirtschaft zu erwirken und das könnte sich im Verlauf der nächsten zwölf oder 18 Monate rächen wenn sie einsehen müssen, dass sie zu spät gehandelt haben. Es könnte sein, dass Anleger am Rentenmarkt der tatsächlichen Machbarkeit eines Leitzins von 2,25% bis Ende 2022 misstrauen. Tatsächlich senkte die Federal Reserve gestern ihre langfristige Prognose für den Leitzins von 2,5% auf 2,375% und damit auf den tiefsten Stand in der Geschichte. 

Das Vorhaben der amerikanischen Notenbank, die Geldpolitik zu normalisieren, wird durch eine Abschwächung des Wirtschaftswachstums erschwert. Lieferengpässe, ein Landkrieg in Europa, hohe Inflationsraten und eine neue Corona-Infektionswelle in Ländern mit einer Null-Covid-Strategie wie China belasten die Konjunkturerwartungen. Die Zinskurve zwischen fünfjährigen und zehnjährigen US-Staatsanleihen hat sich bereits invertiert. Sie ist auch als der "Bauch" der Zinskurve bekannt und kann bereits als leichtes Rezessionssignal gewertet werden. Stärker beachtet werden aber die Abstände zwischen dreimonatigen und zweijährigen zur zehnjährigen Rendite. Letztere sind in obigem Chart erkennbar. Sie notieren noch im positiven Bereich, fallen aber steil. Sobald diese Kurve negativ wird, gilt die Zinskurve zwischen zwei- und zehnjährigen Staatsanleihen als invertiert, was Marktteilnehmern signalisieren würde, dass es zu einer Rezession kommen könnte. Das war das letzte Mal Januar 2006 der Fall.

 


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