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GBP/USD Pfund Dollar: Vorbereitungen für ein No-Deal-Ergebnis beginnen

GBP/USD Pfund Dollar: Vorbereitungen für ein No-Deal-Ergebnis beginnen

Das Pfund fällt heute sowohl gegenüber dem Dollar als auch dem Euro, da die Unsicherheit der Brexit-Verhandlungen weiter zunimmt als abnimmt. Vor den Verhandlungen an diesem Wochenende erklärte der britische Premierminister Boris Johnson, dass es eine "hohe Wahrscheinlichkeit" für einen No-Deal-Brexit gibt. Großbritannien und die EU stellen sich also auf ein Scheitern der Gespräche über das Handelsabkommen ein. Beide Seiten haben sehr niedrige Erwartungen, dass es bis zum Ende der Übergangsfrist Ende Dezember noch einen Deal gebe. 
Der irische Premierminister Michael Martin sagte am Freitag, dass es "enorme" Differenzen in den Verhandlungen und den Positionen beider Lager gibt. Das Erreichen einer Einigung und eines Kompromisses wird eine "sehr herausfordernde Aufgabe" sein. Ihm zufolge ist die "vorherrschende Stimmung im Moment" unter den EU-Mitgliedsstaaten, dass das Vereinigte Königreich den Block ohne den Deal verlassen wird. 

Warum fällt das Pfund gegen den Dollar (GBP/USD)? 

Nachdem die Handelsgespräche zwischen Großbritannien und der EU bis zum Wochenende verlängert wurden, haben sowohl die EU als auch das Vereinigte Königreich damit begonnen, den Boden für ein No-Deal-Ergebnis vorzubereiten. Die Präsidentin der EU-Kommission, Ursula von der Leyen, skizzierte eine Reihe von Notfallplänen oder Mini-Abkommen, die verschiedene Maßnahmen zur Flugsicherheit, Luft- und Straßenverbindungen sowie Fischerei beinhalten, um sicherzustellen, dass es am 1. Januar 2021 zu keinen Störungen kommt. Der britische Premierminister Boris Johnson warnte das Vereinigte Königreich ebenfalls vor einem "No-Deal" -Ergebnis und sagte, er sei skeptisch, was die Aussicht auf eine Einigung angeht.
Das Pfund geriet zwar unter Druck, aber insgesamt scheint es immer noch einen gewissen Optimismus zu geben, dass der Pragmatismus die Oberhand gewinnen wird, je näher der 31. Dezember rückt und je mehr man sich des potenziellen wirtschaftlichen Schadens bewusst wird, der in den Tagen nach einem No-Deal-Abkommen entstehen könnte. Ein Ergebnis, das unter den derzeitigen Umständen einfach wirtschaftlichen Schmerz auf wirtschaftlichen Schmerz häufen würde.

Brexit auch als Chance und Neuanfang sehen

Der Gouverneur der Bank of England, Andrew Bailey, der im Laufe des Vormittags anlässlich der Veröffentlichung des Finanzstabilitätsberichts der Zentralbank eine Rede halten wird, hat bereits zu Protokoll gegeben, dass ein Brexit ohne Handelsabkommen der britischen Wirtschaft mehr Schaden zufügen würde als die Coronavirus-Pandemie - eine Botschaft, die er wahrscheinlich wiederholen wird. Die Bank of England kündigte gestern auch das Ende des Verbots für britische Banken an, Dividenden zu zahlen - eine merkwürdige Entscheidung, wenn ein No-Deal-Brexit vor der Tür steht. Wenn ein No-Deal so schädlich ist, wie Andrew Bailey sagt, dann hätte die Bank of England sicherlich anders reagiert. 
Es scheint immer noch der naive Glaube zu herrschen, vor allem auf der EU-Seite, dass ein "No-Deal"-Ausgang für das Vereinigte Königreich schlimmer wäre, wenn man den Kommentaren des luxemburgischen Premierministers Xavier Bettel Glauben schenken darf. Dabei vergisst er bequemerweise, dass der Kontinent bereits von derselben Pandemie heimgesucht wird und dass das Vereinigte Königreich sowohl fiskal- als auch geldpolitisch viel flexibler ist, um einen wirtschaftlichen Schock abzufedern, der sich aus einem solchen Ausgang ergeben könnte.

GBP/USD Kurs Chartanalyse

Der GBP/USD Chart ist vor den entscheidenden Brexit-Verhandlungen in einer äußerst interessante Situation. Trotz des deutlichen Kursrückgangs heute bestehen weiterhin Chancen in den nächsten Wochen einen großen Ausbruch und möglichen Trendwechsel gegenüber dem Dollar auszulösen. Um diesen Ausbruch auszulösen, sollte der GBP/USD Kurs in den nächsten Tagen und Wochen über 1,35 USD ansteigen können, könnte sich im Anschluss eine Aufwärtsbewegung in Richtung 1,47 und 1,70 USD ergeben. Dieser Widerstand lässt sich perfekt über den Wochenchart veranschaulichen. 

Quelle: CMC Markets Plattform, Wochenchart,11.12.20


Über den Tageschart erreicht der heutige Abverkauf die Hochpunkte bei 1,3147 USD vom Oktober dieses Jahres. Es kommt also zum Re-Test des vorherigen Hochpunktes von der Oberseite. Mit der möglichen großen Brexit-Entscheidung am Wochenende kommt es zum Showdown, ob diese Zone als Sprungbrett auf die Oberseite dienen kann oder als „Line in the Sand“ wirkt, die einen erneuten Abverkauf des Pfundes auf die Unterseite in Richtung 1,26 und 1,20 USD auslösen könnte. Die Nachrichtenlage am Wochenende wird sicherlich sehr ereignisreich werden. 

Quelle: CMC Markets Plattform, Tageschart, 11.12.20

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