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Analysis

Gazprom und das Nordstream 2 Dilemma

Gazprom und das Nordstream 2 Dilemma

Das die Nordstream 2-Gaspipeline ein politisch hochbrisantes Projekt ist, ist mittlerweile jedem klar.  Im Streit um die deutsch-russische Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 will der US-Kongress weiterhin gegen Unternehmen vorgehen, die an dem Projekt beteiligt sind. Diese Unternehmen sollen mit Sanktionen und Strafen belegt werden. Das geht aus einem Entwurf für das Gesetzespaket zum US-Verteidigungshaushalt hervor, auf den sich Demokraten und Republikaner in beiden Kammern im US-Kongress geeinigt haben. 

Gazprom Aktie unter Druck

In den letzten Monaten kam es immer wieder vor, dass die Bauarbeiten an Nord Stream 2 gestoppt worden sind, nachdem die am Projekt beteiligten Firmen ihre Arbeit einstellten. So stoppten u.a. die beiden Spezialschiffe einer Schweizer Firma ihre Verlegearbeiten unverzüglich. Auf der anderen Seite  ist die russische Regierung alles andere als verzückt, was die Sanktionen angeht. Der russische Präsident Wladimir Putin kündigte an, die Arbeiten eigenständig zu Ende bringen zu wollen. Russland möchte dafür eigene Schiffe einsetzen. So sollen die Arbeiten für ein 2,6 Kilometer langes Teilstück der Pipeline erledigt werden. Die Baugenehmigungen vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie wurde hierfür bereits erteilt, endet aber am Jahresende. 
Die etwa 9,5 Milliarden Euro teure Pipeline ist zu 94 Prozent fertig. Durch die zwei jeweils rund 1.200 Kilometer langen Leitungen von Nord Stream 2 sollen künftig jedes Jahr 55 Milliarden Kubikmeter Erdgas von Russland nach Deutschland gepumpt werden.

Wie könnte sich die Gazprom Aktie weiter entwickeln? 

Nach dem Corona-Abverkauf kam es im Sommer nach den US-Sanktionen und Drohungen zu einem weiteren Abverkauf in den Gazprom Aktien. Mit dem Abverkauf wurde der Juli-Tiefpunkt aus dem Jahr 2017 bei 3,21 EUR erreicht.  Hier formierten sich zunächst wieder Käufer und verteidigten die Unterstützung. Der laufende Anstieg könnte die Gazprom Aktie bis an den Widerstand bei 5,25 Euro bringen. Gelingt es später diesen sogar zu überwinden, wären weitere Kursgewinnen in Richtung 7,64 Euro möglich. Unter 3,21 Euro hingegegen drohen weitere Kursverluste in Richtung 2,66 Euro. 

Quelle: CMC Markets Plattform, Wochenchart, 07.12.20

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