Für den Ölpreis geht es ebenfalls weiter nach unten.

Der Rückfall auf ein neues Tief im Germany 30 am Donnerstag birgt die Gefahr einer weiteren Ausdehnung der Korrektur. Allerdings wird der Index bald auf die bei 8.960 Punkten liegende Unterstützung treffen, welche direkt erreichbar ist, dann aber eine Gegenbewegung nach sich ziehen kann. Von Kaufsignalen ist der Index nach neuen Tiefs nun aber ebenfalls weiter entfernt. Dafür bleibt eine Bodenbildung abzuwarten. Vor allem aber ist auch der US 30 in den Aufwärtstrendkanal der vergangenen Monate zurück gefallen und dort auch im späten Handel verblieben. Eine baldige Erholung ist nun nötig, da alternativ der Ausbruch der Vorwochen als Bullenfalle gewertet werden muss. Im Euro Bund kam es am Donnerstag zu einer Fortsetzung der Seitwärtsbewegung. Die Notierungen haben sich dabei nicht mehr nachhaltig außerhalb des kurzfristigen Abwärtstrends nach oben bewegen können, was die Gefahr birgt, bald aus der mehrtägigen Flagge nach unten heraus zu fallen. Gold ist zurück gekippt bei erhöhtem Momentum. Damit stellt sich das Kaufsignal der Vortage als Bullenfalle dar, was weitere und auch direkte Abgaben bis in den Bereich der mittelfristigen Tiefs nach sich ziehen kann. Für den Ölpreis geht es ebenfalls weiter nach unten. Die bei 107,00 $ liegende Unterstützungszone kommt somit ins Blickfeld. EUR/USD dreht knapp unterhalb der Hochs bei 1,3832 USD nach unten ab. Solange der zurück eroberte Aufwärtstrend der Vormonate hält ist die Rally aber ungefährdet. Diese ist auch bei EUR/JPY aktuell ungefährdet und kann durchaus noch kurzfristig fortgesetzt werden. Bis zur langfristigen Trendkanal-Oberkante bietet sich noch etwas Platz.