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EZB-Chefin Lagarde: Eine gute Nachfolge für Draghi!

Die Wall Street ist schon wieder im Angriffsmodus auf die Hochs von Anfang der Woche also so wie es jetzt charttechnisch aussieht haben wir gute Chancen dass die Konsolidierung zu Gunsten der Bullen aufgelöst werden könnte.

Die gestrige Ernennung von Christine Lagarde zur Chefin der EZB halte ich für einen positiven Schritt für die Börsen. Es ist von Lagarde nicht bekannt, dass sie sich jemals negativ über Mario Draghi oder die Geldpolitik der EZB geäußert hätte und sie wird sicherlich eine Notenbankpräsidentin sein, die man versteht - sie kommt gut rüber vor der Kamera und kann Dinge einfach erklären und hat es auch geschafft, dem IWF ein positiveres Image zu geben.

Da im Rat der EZB fast nur noch Tauben sitzen, die für eine lockere Geldpolitik stehen wird sich an der Politik, die Mario Draghi in Portugal einschlug, vermutlich unter Lagarde nichts ändern und das ist die positive Erwartungshaltung an diese Besetzung, sollte sie denn final bestätigt werden.

Für den SPX 500 Cash CFD besteht jetzt die Möglichkeit im Tagesverlauf für neue Hochs, wenn er ein Abtauchen unter 2968 Punkte vermeiden kann - über den asiatischen Handel konnte genau dieser erneute Rutsch und damit eine Reaktivierung des ABC-Musters vom Montag vermieden werden und womit wir es heute zu tun bekommen könnten im Tagesverlauf ist ein bullischer Druckaufbau in Richtung des Allzeithochs bei 2978 Punkte.

Wir könnten in der jetzt langsam anlaufenden Berichtssaison sehr wohl den gleichen Effekt sehen wie vor drei Monaten, wo Unternehmen aufgrund der tiefen Erwartungshaltung ein leichtes Spiel haben werden, die Wall Street Analysten und Anleger zu überraschen, indem sie demonstrieren, dass es so schlimm ja eigentlich gar nicht gelaufen ist.

Wir werden es sehen. Heute kommen eine ganze Reihe von Einkaufausmanagerindizes - um 5 vor Zehn jener für Deutschland, um 10 Uhr der europaweite und später dann jener für Großbritannien. Der für China berechnete lag knapp über der 50%-Marke, was indiziert, dass es dort wieder marginales Wachstum gibt und eben keine weitere Verlangsamung der wirtschaftlichen Expansion. 


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