Analysis

Enorme Gold-Rally! Bricht diese Goldaktie jetzt nach oben aus?

CMC Markets

Fallende Ölpreise, ein historischer Einbruch im US-Einzelhandel und schlechte Zahlen von sich vor Kreditausfällen fürchtenden Banken rufen gerade jetzt in Erinnerung, dass zwischen dem derzeitigen Zustand der Realwirtschaft und dem, was in einer durch hohe Liquidität getriebenen Erholung passieren könnte, noch eine gewaltige Lücke klafft.

Was dieses Mal anders ist zu anderen Korrekturen bei Aktien ist die Stärke des Goldpreises. Goldman Sachs, die vor sieben Jahren zum Verkauf von Gold rieten, blasen zum Einstieg. Die Inflation werde steigen und das nütze dem Edelmetall, heißt es.

Rezessionssignale schon vor einem Jahr

Hinzu kommt, dass sich die Anleihekurve bereits im Frühjahr 2019 invertierte. Anfang April gab es auf kurzfristige US-Staatsanleihen erstmals seit zwölf Jahren mehr Rendite als auf langfristige Papiere. Die Märkte schauen darauf deshalb so stark, weil sich die Terminkurve in den USA seit dem Zweiten Weltkrieg achtmal invertierte und achtmal folgte darauf eine Rezession.

Die unmittelbare Folge einer Umkehr der Zinskurve in den USA war in der Vergangenheit oft und auch dieses Mal bizarrer Weise eine scharfe Rally an den Aktienbörsen. Grund dafür ist wohl, dass die von der umgedrehten Anleihekurve signalisierte Rezession immer erst mit zeitlicher Verzögerung eintritt.

Anleger habe sich auch im Frühjahr 2019 stark und am Ende fast ausschließlich auf das Thema Rezession fokussiert. Als die Rezession nicht in den Daten ablesbar war wähnten sich Anleger auf der sicheren Seite und stiegen in Aktien ein. Was folgte kennen wir: Neue Allzeithochs bei Aktien.

Das tükische ist der zeitliche Verzug von der Invertierung der Zinskurve bis zum Eintritt der Rezession. Während die zeitliche Spanne zwischen diesen beiden Ereignissen in der Vergangenheit weit gefächert war ließ sich bereits damals eine mittlere Zielzeit für Juni 2020 für den Beginn möglicherweise einer weltweiten Rezession aus statistischen Daten der Vergangenheit herleiten.

Wir befinden uns nun wahrscheinlich in dieser Rezession. Der Lockdown zur Bezwingung des Virus wirkt auch hier als Beschleuniger.

Profitiert dieser Gold-Aktien-CFD davon?

Der CFD für Gold Cash notiert über 1800 Dollar pro Unze und ist damit auf dem höchsten Niveau seit acht Jahren. Nun geht es darum, ob dieser Widerstand verteidigt werden kann oder ob es zu einem Ausbruch darüber kommen wird. Auch die CFDs für Goldaktien und Gold ETF CFDs steigen kräftig an. Ein Beispiel eines Gold-Aktien-CFD in einer interessanten charttechnischen Lage ist der Eldorado Gold CFD in kanadischen Dollar. Der CFD arbeitet sich über ein charttechnisches Widerstands-Cluster bei 13,25 bis 14,83 CAD nach oben raus.

Zuvor hat der Eldorado Gold CFD ein 123-Tief bei 6,83 CAD bestätigt. Es gibt also eine intakte Bodenbildung im Eldorado Gold CFD im Big Picture. Wenn es Eldorado gelingt, 15,90 CAD und die dort liegende 261,8% Fibonacci Preiserweiterung aus dieser Bodenbildung zu überschreiten wäre ein Folgeanstieg bis 21,51 CAD möglich.

Ein Scheitern daran könnte zu 12,44 CAD zur&uuml ckführen. Dies wäre im Sinne eines Fehlausbruchs über dieses Widerstands-Band zu werten. Dann könnte es zu einem Rückfall kommen, wie er im Chart schon in den Vormonaten zu sehen ist. Achten Sie auf den Monatsschlusskurs. Die aktuelle Kerze sah in den Vormonaten auch schon so aus - bis zum Ende des Monats hatte sie sich aber noch einmal maßgeblich verändert!

Quelle: CMC Markets, 1 Kerze = 1 Monat, Eldorado Gold CFD in kanadischen Dollar (CAD)

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LandKommissionHebel ab*Short?**Handelszeiten
DeutschlandEUR 55:1Täglich 09:00-17:30
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Kanada2 Cent (mind. CAD 10)5:1Täglich 15:30-22:00

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