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Marktupdate - DAX mit kleiner Rally / Einkaufsmanager-Index für die Euro-Zone zeigt Ungleichgewichte

CMC Markets

Marktupdate - 16.12.2013 - Stand: 12:10 Uhr Der DAX konnte im Verlauf des Vormittags das Gap im Vergleich zum Freitagsschlusskurs schließen und handelt im Plus. Auch der MDAX und TecDAX erholen sich*. Alle Augen sind diese Woche auf die Offenmarktausschuss-Sitzung am Dienstag und Mittwoch gerichtet. Investoren rätseln, ob die amerikanische Notenbank eine Reduzierung des 85 Milliarden US-Dollar schweren Anleihekaufprogramms beschließen wird und falls ja, in welchem Umfang. Die Börsen haben dieses Jahr von der durch die amerikanische Notenbank zur Verfügung gestellten Liquidität profitiert und im Falle beispielsweise des Dow Jones, S&P 500 und DAX, neue Rekordstände erreicht. Da die Federal Reserve Bank die Entscheidung einer Begrenzung der monatlichen Bondkäufe von der Entwicklung der amerikanischen Wirtschaft abhängig macht, sind US-Wirtschaftsdaten der letzten Wochen mit Argusaugen beobachtet worden. Die Zahlen signalisieren eine Erholung der größten Volkswirtschaft der Welt, doch die Frage ist, wie diese Zahlen durch die US-Notenbanker interpretiert werden. Heute veröffentlichte Zahlen zum vorläufigen Markit-Einkaufsmanager-Index (Dezember) des verarbeitenden Gewerbes für die Euro-Zone, zeigen eine unterschiedliche Entwicklung in Frankreich und Deutschland. Während der Index für Frankreich, entgegen der Analysten-Einschätzungen***, weiter gefallen ist, stieg dieser in Deutschland über den Vormonatswert. Für die Euro-Zone insgesamt fiel das Ergebnis zum verarbeitenden Gewerbe ebenfalls etwas besser aus als erwartet***. Laut dem europäischen Statistikamt Eurostat weitete sich der Handelsüberschuss der Euro-Zone im Oktober auf unbereinigt 17,2 Milliarden Euro, nach revidierten 10,9 Milliarden Euro im Vormonat. Laut Eurostat weist Deutschland von Jahresbeginn bis September ein Handelsüberschuss von 148,3 Milliarden Euro auf. Das größte Defizit zeige demnach Frankreich mit einem Minus von 57,5 Milliarden Euro. Die heutigen Zahlen werden auch von EZB-Präsident Mario Draghi beobachtet werden, der am Nachmittag zur letzten EU-Parlamentsanhörung für dieses Jahr in Brüssel erwartet wird. Die Konsolidierung vor der Offenmarktausschuss-Sitzung in den USA setzte sich letzte Woche an den US-Börsen fort. Der Dow Jones und S&P 500 beendeten den Handel jeweils mit dem größten Wochenverlust seit August. Vorbörslich tendieren gegenwärtig beide Indizes etwas über dem Freitagsschlusskurs. Aus den USA werden heute Zahlen zur Industrieproduktion und Kapazitätsauslastung für den Monat November erwartet, sowie die dem Markit- Einkaufsmanagerindex für das produzierende Gewerbe für Dezember. Der Rohölpreis der Sorte Brent verteuerte sich nachdem lybische Rebellen sich weigerten der neuen Regierung 3 Exporthäfen zu übergeben. Die letzte Handelswoche schloss der Brent-Rohölpreis mit dem größten Wochenverlust seit Oktober ab. * Gegenüber dem Vortagesschlusskurs ** Gegenüber dem Vorquartal *** Bei Prognosen handelt es sich um Zahlen, die vom Nachrichtenprovider Dow Jones International Ltd. zur Verfügung gestellt werden Andreas Paciorek / Marktanalyst CMC Markets UK Plc

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