Die Ausrufung von vorgezogenen Neuwahlen kann lediglich zwei Gründe haben: die Ausrufung eines Misstrauensvotums im Parlament oder eine Zwei-Drittel-Mehrheit aller Unterhausabgeordneten für vorgezogene Wahlen. Mit ihrem Ergebnis von 522 für und 13 gegen die vorgezogenen Neuwahlen entschieden sich die Unterhausabgeordneten für vorgezogene Neuwahlen und gegen den geplanten Termin im Jahr 2020.

Die Brexit-Problematik wird für alle Hauptakteure während der Kampagnenphase eine Rolle spielen. Im Folgenden erfahren Sie mehr zu den Hauptakteuren und ihren Positionen in der Wahl.

Theresa May (die Konservativen)

Premierministerin Theresa May kam nach dem Rücktritt David Camerons in Folge des EU-Referendums an die Macht. Obwohl Sie gegen einen Austritt aus der EU war, bereitete Sie mit der Auslösung von Artikel 50 den Weg für den Brexit vor. Theresa May hofft durch vorgezogene Neuwahlen auf eine breitere Unterstützung im House auf Commons.

Jeremy Corbyn (Labour-Partei)

Jeremy Corbyn, Oppositions- und Parteivorsitzender der Labour-Partei verneinte kürzlich Spekulationen, dass die vorgezogenen Neuwahlen im Juni an ein zweites Brexit Referendum geknüpft seien. Die Partei besteht darauf, dass der Ausgang des Referendums im letzten Jahr akzeptiert werden muss. Zudem hat sich die Partei die Arbeiterrechte auf die Fahne geschrieben und dass ein Zugang zum Binnenmarkt weiterhin gewährleistet sein muss.

Tim Farron (Liberale Demokraten)

Tim Farron, Anführer der Liberalen Demokraten hat der britischen Öffentlichkeit versichert, dass er demn für seine Partei so „katastrophalen harten Brexit“ beenden wird. Die Partei tritt für den Binnenmarkt und einen freien Personenverkehr sowie die Durchführung eines zweiten Referendums ein. Dadurch hofft Tim Farron, dass seine Partei auch die Wähler in den „Pro-Remain“ Regionen gewinnt, wohingegen Schätzungen zeigen, dass zwei ihrer amtierenden Abgeordneten Regionen repräsentieren, die für den Austritt Großbritanniens aus der EU gestimmt haben.

Nicola Sturgeon (Schottische Nationalpartei)

Nachdem Schottland sich im letzten Jahr für einen Verbleib in der EU ausgesprochen hat, setzte sich Nicola Sturgeon, Vorsitzende der Scottish National Party, für ein zweites Schottisches Unabhängigkeits-Referendum und den Verbleib Schottlands im Binnenmarkt ein, nachdem Großbritannien aus der EU ausgetreten ist.

Paul Nuttall (Partei für die Unabhängigkeit des Vereinigten Königreichs)

Paul Nuttal wurde 2016 zum Vorsitzenden der Partei für die Unabhängigkeit des Vereinigten Königreichs ernannt.  Diese bekanntermaßen euroskeptische Partei sprach sich für ein Burkaverbot in der Öffentlichkeit und die Wiedereinführung der Todesstrafe aus. Des Weiteren versicherte er, dass er beim Thema Brexit „der Regierung die Daumenschrauben ansetzen werde“. Jedoch ist mit der Auslösung von Artikel 50 und der Einleitung des formalen Prozesses diese Anti-EU-Aussage bereits hinfällig.

 

Erhöhte Volatilität erhöht das Risiko und führt zu weiteren Spreads. Bitte überprüfen Sie Ihre hinterlegte Margin sowie Ihr Risikomanagement und Positionen. Verluste können Ihre Einlage übersteigen. Verwenden Sie die entsprechenden Risikomanagement-Werkzeuge und und stellen Sie sicher, dass Ihr Handelskonto in diesem Zeitraum über ausreichend Margin verfügt.

Die Inhalte dienen lediglich der allgemeinen Information und berücksichtigen nicht die individuellen Anlageziele oder finanziellen Umstände des einzelnen Investors. Sie stellen keine unabhängige Finanzanalyse und keine Finanz- oder Anlageberatung dar und sollten nicht als maßgebliche Entscheidungsgrundlage für eine Anlageentscheidung herangezogen werden. Die Inhalte sind niemals dahingehend zu verstehen, dass CMC Markets den Erwerb oder die Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente, einen bestimmten Zeitpunkt für eine Anlageentscheidung oder eine bestimmte Anlagestrategie für eine bestimmte Person empfiehlt oder für geeignet hält.