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Analysis

Der Lithium-Preis ist das Herzstück der Elektrofahrzeug-Revolution - so funktioniert der Markt für den Rohstoff

Auf Teslas „Battery-Day“ im September dieses Jahres wurde deutlich wie wichtig die Lithiumversorgung für die Hersteller von EV-Fahrzeugen ist. Tesla gab damals bekannt, dass es mit dem Lithiumproduzenten Piedmont Lithium einen Versorgungsvertrag unterzeichnete, um sich etwa ein Drittel der Produktion des Start-ups für die nächsten 10 Jahre zu sichern, obwohl die Mine von Piedmont Lithium noch nicht in Betrieb ist.

Lithium Batterien entscheidend für die Automobilindustrie 

Im Moment ist die Versorgung mit Lithium kein Problem. Tatsächlich wird der Lithiummarkt für bis zu zwei Jahre ein Überangebot haben. Laut Branchenanalysten stellt sich die Frage, wie die große Nachfrage in Zukunft gedeckt werden kann, wenn Autofirmen wie Tesla, Nio und General Motors ihre Produktion erhöhen, während sinkende Lithiumpreise den Bergbau erschweren.

Wo kommt Lithium her?

Für den normalen Anleger ist es schwierig, den Lithiummarkt vollends zu durchblicken. Im Gegensatz zu anderen in Batterien verwendeten Industriemetallen, wie Blei oder Nickel, wird Lithium nicht an einer Rohstoffbörse gehandelt. Weiter spielt auch die Klassifizierung eine Rolle - ist Lithium ein Metall oder eine Chemikalie?
Außerdem ist Lithium ein kleiner Markt. Nach Branchenberichten wird prognostiziert, dass im Jahr 2020 etwa 315.000 metrische Tonnen Lithium aus dem Bergwerk geliefert werden konnten.  Zum Vergleich: Die jährliche Nickelproduktion liegt laut der International Nickel Study Group bei fast 2,4 Millionen Tonnen.
Lithium-Verträge werden in der Regel  privat zwischen Käufer und Verkäufer ausgehandelt. Früher wurden sie einmal im Jahr neu verhandelt. Lithium selbst ist geologisch reichlich vorhanden, aber oft  geht es darum, die richtigen Vorkommen mit der richtigen Konzentration zu finden, um es wirtschaftlich aus dem Boden fördern zu können. Daran scheitern viele Lithium-Projekte. 

Lithium findet sich in der Sole der Salinen von Chile oder in einem harten Gestein namens Spodumen, dass in Australien und anderswo gefunden wird. Lithium muss zu Lithiumkarbonat oder Lithiumhydroxid verarbeitet werden, bevor es an die Batterie- oder Autohersteller versandt werden kann.  

 

Wohin bewegt sich der Lithiumpreis? 

Die Lithiumpreise sind in der Vergangenheit im Bereich von 5 Dollar pro Kilogramm gehandelt worden. Das Nachfragewachstum auf dem Lithium-Ionen-Markt in den Jahren 2015-2016 übertraf jedoch das Angebot bei weitem, sodass in der Folge die Preise einen Höchststand von knapp über 20 Dollar pro Kilo erreichten. 
Das kurbelte die Produktion australischer Bergarbeiter und chinesischer Raffinerien an, was wiederum zu einem Überangebot führte. Die Unternehmen steigerten ihre Produktion schneller als erwartet, was zu einer Überschreitung der Produktionsmenge führte und den Lithiumpreis wieder einbrechen ließ. Aktuell bewegen sich die Preise um 7  Dollar pro Kilo, was die Erschließung neuer Lithiumvorkommen schwierig macht. 

Lithium Versorgung gefährdet? 

Die große Frage lautet aktuell, ob die Lithiumproduzenten in der Lage sein werden genügend Minen und Verarbeitungsanlagen einzurichten, um die Nachfrage in der Zukunft zu befriedigen.
Wenn die derzeitigen Wachstumstrends intakt bleiben, könnte es eng werden. Von 2016 bis 2018 betrugen die Wachstumsraten für lithium-ionenbetriebene Personenkraftwagen 49 % gegenüber 1 % für traditionelle Autos. Bis 2025 sollen bereits 10 % der weltweiten Personenkraftwagen mit Lithium-Ionen-Batterien angetrieben werden. 2050 soll eine Marktdurchdringung von 58 % erreicht werden.
Senkung der Batteriekosten
Um einen kompletten Durchbruch von EV-Fahrzeugen zu bekommen, müssen die Kosten für die Batteriepakete sinken, da je nach Metallmischung zwischen 20 und 30 % der Kosten eines Elektroautos auf die Batterie entfallen. Lithium hat einen konstanten Anteil zwischen 11 und 12 % der Masse in einer Lithium-Ionen-Batterie. Seit 2010 sind die durchschnittlichen Preise für Lithium-Ionen-Batteriepacks bereits um 87 % gesunken. Die Preise könnten bis  2024 um weitere 30 % sinken, was den Wettbewerb zum herkömmlichen Verbrennungsmotor weiter verbessern würde. 
Der Lithiummarkt ist jetzt überversorgt, aber ein Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage könnte sich bereits 2022 einstellen. 

Haben Lithium Aktien Zukunft? 

Lithium wird derzeit nicht an einer Börse gehandelt, sodass ein direktes Investment in den Lithiumpreis nicht möglich ist. Bevor sich Anleger zu sehr auf den Lithiumtrend einlassen sollten sie sich mit den Eigenschaften des Lithiummarktes auseinandersetzen. Einzelaktien mögen lukrativ sein, bergen aber auch ein höheres Risiko. Der Global X Lithium & Battery Tech ETF, ist ein ETF, der versucht die Performance des Solactive Global Lithium Index nachzuverfolgen und abzubilden. Der ETF hat den Vorteil, dass er breiter aufgestellt ist, als bei einem Investment in eine Einzelaktie. 

Quelle: CMC Markets Plattform, Tageschart,30.10.20

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