Die Wall Street hat ihr bestes Jahr seit sechs Jahren erlebt aber Anleger verlassen den Aktienmarkt als gebe es kein Morgen. Aktienfonds wurden so schnell wie seit einem Jahrzehnt nicht mehr verkauft. Das ist potentiell ein gutes Zeichen für den laufenden Bullenmarkt.

Anleger verkaufen Aktienfonds und ETFs

Anleger haben 135,5 Milliarden $ aus US-Aktienfonds und ETFs in diesem Jahr abgezogen. Das ist der größte jemals von Refinitiv Lipper gemessene Mittelabfluss. Die Angst vor einer Rezession und einer Eskalation im Handelsstreit haben die Anleger von Aktien abgehalten.

Diese Entwicklung ist ein Hinweis darauf, dass Anleger ja den höheren Kursen nicht hinterherlaufen. Also auch jetzt, wo die Dauer des Bullenmarktes bei Aktien schon zehn Jahre übersteigt ist keine Überhitzung festzustellen. Investoren haben vielmehr Geld in Geldmarktfonds und Anleihen umgeschichtet, da diese als Schutz vor höheren Schwankungen gelten.

Trotz Rekorden keine große Euphorie

Es gibt also kein besonders ausgeprägtes Glaubensbekenntnis in diesen Markt. Wären wir in der Nähe eines Hochs würde jeder Aktien haben wollen. Das ist nicht festzustellen. Hier lässt sich erneut das Potenzial erkennen, das freigesetzt würde, wenn es die richtigen Signale für eine Hausse geben würde.

Geldpolitik: Mittlerweile kontraproduktiv?

Jetzt haben wir eigentlich wenn wir ehrlich sind nur die Signale der Geldpolitik. Diese Signale werden von Anlegern offenbar eher als Warnsignal interpretiert. Sind also sinkende Zinsen mittlerweile vor allem ein Warnsignal für Anleger? Es wird im kommenden Jahr wahrscheinlich einen gewissen Aufschwung geben in der Weltwirtschaft. Die Einkaufsmanagerindizes haben gedreht.

Neue Strafzölle: Countdown läuft

Jetzt haben wir aber auch nur noch sechs Tage, bevor es neue Strafzölle geben wird seitens der Vereinigten Staaten von Amerika gegen die Volksrepublik China. Im guten Falle werden sie verschoben. Trump könnte sagen, oder twittern: Wegen guten Fortschritten wird die Frist der Strafzölle auf Januar verschoben. Aber wird das kommen? Man weiß es nicht. 

Einen Blick auf die charttechnische Situation im Germany 30 Cash CFD werfen wir im heutigen CMC-Espresso-Ausblick-Video:

 

Sie möchten Ihre Trading-Idee gleich an einem Live-Chart ausprobieren?

Nutzen Sie jetzt die Gelegenheit auf unserer innovativen Handelsplattform mit einem kostenlosen und risikofreien Demo-Konto.

Hier sehen Sie die Spreads, die Hebel, die Info, ob das Produkt auch short getradet werden kann und die Handelszeiten für unsere Index-CFDs, wie den Germany 30, US 30, US NDAQ 100 und US SPX 500.

ProduktSpreadHebel ab*Short?**Handelszeiten
Germany 30120:1So 00:05-Fr 22:00
Pausen 22:15-22:30, 23:00-00:00, 02:00-02:15
US 301,620:1So 00:00-Fr 22:00
Pausen 22:15-22:30, 23:00-00:00
US NDAQ 1001,020:1Täglich 00:00-22:15 und 22:30-23:00
US SPX 5005,020:1Täglich 00:00-22:15 und 22:30-23:00
UK 100120:1So 00:05-Fr 22:00
Pausen 22:15-22:30, 23:00-00:00
Euro 501,620:1So 00:05-Fr 22:00
Pausen 22:15-22:30, 23:00-00:00, 01:00-01:15
Europe 6003,010:1Mo-Fr 08:00-22:00
France 401,020:1Mo-Fr 08:00-22:00
Germany Mid 5010,010:1Mo-Fr 09:00-17:30
Germany Tech 303,010:1Mo-Fr 09:00-17:30
US Fang Plus - Forward210:1Mo-Fr 15:30-22:00
US Small Cap 20003,010:1Täglich 00:00 bis 23:00
Pause 22:15-22:30
US SPX Midcap 4005,010:1So 00:00-Fr 23:00
Pausen 22:15-22:30, 23:00-00:00

*Der Hebel verstärkt Gewinne und Verluste gleichermaßen.
**Bitte beachten Sie, dass wir nach eigenem Ermessen Ihre Möglichkeit long oder short zu gehen einschränken können.