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DAX-Trading: Fortgesetzte Wuhan-Virus-Verkäufe, Tesla Aktie explodiert

CMC Markets

Bullenland ist abgebrannt? In dem Moment, wo das antrainierte Verhalten, Rücksetzer zu kaufen nicht mehr klappt und die relativ direkte Rally-Fortsetzung ausbleibt wird es spannend. An diesem Punkt könnten wir angelangt sein. Die Kurserholung dieser Woche scheint ein "Dead Cat Bounce" zu sein. Es kommen keine echten Käufe nach. Jetzt wird es spannend, wie die Anleger auf diese Verhaltensänderung der Kurse reagieren werden. 

Belastung 1: Jerome Powell

Der Chef der amerikanischen Notenbank lies gestern in der Pressekonferenz zum eigentlich ohne Überraschungen erfolgten Zinsentscheid um 21:18 Uhr eine kleine Bombe platzen. Seiner Meinung nach seien die Vermögenspreise "etwas erhöht". Das erinnert, wenngleich es weitaus zaghafter formuliert ist, an den "irrationalen Überschwang", mit dem sein Vor-Vorgänger Alan Greenspan mal die Kurse an den Börsen bezeichnet hat. Powells Worte waren weitaus abgeschwächter. Allerdings wird der Aktienmarkt nun offenbar zu einem Risiko in den geldpolitischen Abwägungen der amerikanischen Notenbank.

Vielleicht waren die Kurssteigerungen bei Apple, Tesla und anderen Aktien der Fed dann erst einmal zu viel. Neue Lockerungen aufgrund des Wuhan-Virus kündigte Powell nicht an. Das weltweite Wachstum habe sich stabilisiert, auch aufgrund der besseren Stimmung in der Handelspolitik. Kurzum: Mehr Geld der Fed wird es nicht geben. Die Aktienmärkte sollen jetzt lernen, ohne geldpolitische Stützräder weiter zu fahren.

Technisch brisantes Timing Powells

Das sinngemäß übersetzt "Aktien sind etwas teuer"-Statement Powells kommt zu einem spannenden Zeitpunkt in den Markt. Der S&P 500 Index hat gerade ein prominentes Kursziel eines umgekehrten Dreiecks im Big Picture erreicht. Das liegt bei 3323 Punkten. Dort bildet sich nun ein Doji aus. Der könnte darauf hindeuten, dass die Kräfte zwischen Käufern und Verkäufern nach Monaten des Anstiegs jetzt ausgeglichen sind. Es besteht Unsicherheit unter den Anlegern, ob die Rally an der Wall Street auf diesem Niveau fortgesetzt werden kann.

Hang Seng als DAX-Frühindikator?

Die Hongkonger Börse, die gestern nach der Handelspause zum Chinesischen Neujahr neu eröffnete, setzt ihren schwachen Trend von gestern fort. Eine zentrale Unterstützungszone ist erreicht. Bräche sie, würden wir technisch die Bodenbildung vom August letzten Jahres in Frage stellen. Beginnen die Märkte, die möglichen wirtschaftlichen Auswirkungen des Wuhan-Virus schlechter einzuschätzen? Achten Sie auf diese Supportzone intraday. Sie könnte den Weg weisen für den Germany 30 Cash CFD am heutigen Handelstag!

Dow Jones: Widerstandskraft lässt nach

Die 200-Stunden-Linie wurde attackiert und es stellte sich heraus, dass die Kraft gegen diesen Widerstand zu groß war. Zusätzlich wird die Bodenbildung aus der dieswöchigen Erholung unter 28650 Punkten in Frage gestellt. Unter dieser Marke muss man sich technisch die Frage stellen, ob die dieswöchige Erholung lediglich ein "Dead Cat Bounce" gewesen sein könnte.

DAX unter negativen Vorzeichen

Zwar meldete Bayer gestern eine weitere Annäherung im Glyphosat-Rechtsstreit in den USA, aber ob das helfen wird, die insgesamt schlechten Vorgaben aus Asien und die schwache technische Lage in der US-Vorbörse zu kompensieren, bleibt abzuwarten. Technisch hat es der Germany 30 Cash CFD - hier im Stundenkerzenchart zu sehen - nicht wieder über 13381 Punkte geschafft. Damit bleibt für den Moment das Risiko, dass es auch morgen Abend nicht zu einem Monatsschlusskurs darüber kommen wird. Das könnte für den Monatsverlauf im Februar bedeuten, dass mit einer erhöhten Volatilität zu rechnen sein könnte. Widerstände für heute sind bei 13334 und 13291 Punkten zu sehen, Unterstützungen bei 13162 und 13134 Punkten.

Ölgesellschaft Mexikos zieht Öl-Hedges ein

Offenbar zufrieden mit dem aktuellen Ölpreis oder wegen der Angst, dass die Preise noch weiter einbrechen, hat die staatliche mexikanische Ölgesellschaft Pemex heute Morgen gemeldet, sich auf dem aktuellen Niveau im Ölpreis für das Jahr 2020 abgesichert zu haben. Pemex wird in der Höhe der Absicherungen, die nicht bekannt gegeben wurden, also nicht mehr von steigenden Ölpreisen profitieren, sie wird aber bei fallenden Ölpreisen auch nichts mehr verlieren. Technisch betrachtet tanzt der Ölpreis auf dem Vulkan. Die im Chart zu sehende Unterstützungszone sollte halten, um das technische Gesamtbild potenziell nicht einzutrüben.

Tesla: Elon Musk hält sein Versprechen

Vor einem halben Jahr hatte man die Angst, dass Tesla ausbluten würde, da am Tagesende weniger Geld in der Kasse war, als am Tagesanfang. Elon Musk versprach eine Wende. Und sie kam: Die letzten Quartalsergebnisse haben alle Erwartungen übertroffen. Die Aktie springt kräftig nach oben. Technisch ist eine volle Bewegung bis zum 423,6% Fibonacci-Preisziel gelaufen (im Chart nicht zu sehen, dieses liegt bei 642. Ab jetzt wird es spannend, ob die Tesla-Aktie das hohe Niveau behaupten und die Rally weiter fortsetzen können wird! Ist Tesla eines der Werte, die gestern der Notenbankchef der USA als "etwas erhöhte" Vermögenspreise im Auge hatte?

Facebook Aktie rauscht in den Keller

Die Facebook Aktie ist gestern nachbörslich in den Keller gerauscht. Höhere Kosten belasten die Margen und Anleger wollen sich vor diesem Hintergrund das mögliche Reputationsrisiko angesichts der anstehenden US-Präsidentschaftswahlen wohl nicht aufhalsen.

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