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DAX Korrektur voraus? Aktien keilen sich ein (CMC Espresso 15.4.20)

CMC Markets

Die Anleger haben sich neu geordnet und haben den Aktienmarkt nach zwei Kriterien unterteilt. Welche, die zu toxisch sind, um angefasst zu werden. So etwa Boeing, die gestern abgestürzt sind und damit auch den Triebwerkhersteller MTU mit nach unten zogen, nachdem Boeing vermelden musste, 150 Aufträge für Flugzeuge im März verloren zu haben. Anleger haben aber auch Aktien gefunden, die von der Krise profitieren. Ein Plus von 111% bei Tesla seit Mitte März und ein neues Allzeithoch bei Amazon lassen Anleger fast vergessen, dass wir inmitten einer weltweiten Wirtschaftskrise sind.

Amazon stellt im großen Stil neue Mitarbeiter ein, da die Menschen online bestellen, statt in Läden einzukaufen. Tesla könnte profitieren, da die traditionelle Autoindustrie durch den Coronavirus-Lockdown Schaden nimmt. Goldman Sachs ruft ein Kursziel von 864 Dollar für Tesla aus, noch einmal 20% über dem gestrigen Schlusskurs. Der Lockdown wirkt wie ein Beschleuniger von Trends, die zuvor schon gewirkt haben. Der Lockdown wird von Unternehmen, die zuvor schon Probleme hatten, als Entschuldigung und Vorwand genommen, längst überfällige Restrukturierungen noch schneller durchzuführen. Und sie ist Anlass für die Krisengewinner, noch schneller zu expandieren.


Der Ölpreis hat einen klaren Bruch der 20 Dollar Marke abgewendet aber es könnte heute im Handelsverlauf zu einem neuen Anlauf kommen. Technisch betrachtet könnte es von Nachteil sein, dass WTI unter 21,62 Dollar sank. Damit wird die Bodenbildung hinterfragt, die mit Trumps Ankündigung, eine historische Fördermengenkürzung Saudi Arabiens und Russlands zu erwirken, begonnen hatte. Offenbar ist der Markt nicht zufrieden mit dem, was er sieht. Die Volatilität ist enorm. Die durchschnittliche Schwankungsbreite gestern im WTI betrug pro 5 Minuten fast 1%. 



Heute wird die Bundesregierung über den Weg aus dem Lockdown beraten. Morgen werden die G7 Staaten eine Videokonferenz abhalten um ihr weiteres Vorgehen zu beraten. Frankreich meldet, dass 60% der französischen Industrie den Neustart geschafft habe. Die Fantasie der Anleger wird geweckt durch die Möglichkeit einer baldigen schrittweisen Normalisierung des täglichen Lebens. Die Hoffnung existiert, dass es keine zweite Infektionswelle geben wird.

Der DAX allerdings hat angefangen, sich einzukeilen - Anleger bereiten sich auf die Berichtssaison vor und erwarten Schlimmstes. Es könnte ein Test der Unterstützung von 10142 Punkten bevorstehen, der Marke, an der im Tageschart ein 123-Tief entstanden ist. Technisch sollte nun der Stundenschluss beobachtet werden, ob dieser unter 10681 Punkten stattfindet. Dies könnte ein kleines 123-Top entstehen lassen, was der Anfang einer Korrektur im DAX sein könnte. Das Gegenteil gilt auch: Eine neue Kaufwelle wäre möglich, wenn dies vermieden wird.

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