Das Ergebnis ist endlich da. Wenngleich es nicht das Ergebnis zeigte, mit dem die Märkte im Vorfeld rechneten, ist jetzt zumindest eine Grundlage geschaffen, mit der die Märkte arbeiten können. Investmentfonds, die auf den höchsten Barbeständen seit dem Jahr 2001 sitzen, könnten geneigt sein zu tieferen Kursen einzusteigen. Die realwirtschaftlichen Auswirkungen könnten mittelfristig bedeutend klein bleiben, vor allem wenn Zentralbanken und Regierungen einschreiten, um die Verwerfungen an den Märkten zu stoppen. Grundsätzlich gibt es also Argumente, die dafür sprechen, dass der Ausverkauf bei Aktien auf der Höhe des Junitiefs schon beendet sein könnte.

Ein weiteres solches Argument ist die Charttechnik. Hier kann man im Tageschart des DAX eine Trendwendeformation in Form eines Schulter-Kopf-Schulter-Patterns erkennen. Dieses Pattern hat der Markt mit der Rally bis Donnerstag versucht nach oben aufzuknacken. Das schlug fehl. Die Rally war insofern lediglich eine regelkonforme Rückkehr an die Nackenlinie der Schulter-Kopf-Schulter-Formation, wenngleich der letzte Handelstag der Rally – der Donnerstag – schon etwas darüber reichte. Im Prinzip änderte das aber nichts. Wir haben auf CMC TV, unserer täglichen Live-Kommentierung zum DAX, auf diesen Umstand am Donnerstag hingewiesen gehabt (ab Minute 1:00).

Nun ist das Tief vom Freitag, das durch einen Rutsch im DAX von rund 1000 Punkten erzielt wurde, letztendlich das genaue Kursziel der SKS-Trendwendeformation. Kursziele agieren oft als starke Unterstützungen. Dies ist ein weiteres Argument, das dafür sprechen könnte, dass das Tief bereits im Markt sein könnte. 

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