DAX am Morgen: Nach Greferendum pendelt der Zeiger Richtung Grexit
CMC MarCMC Markets – geschrieben von Andreas Paciorek, Marktanalyst Mit dem klaren Sieg des Nein-Lagers zu Reformpaket der Gläubiger, pendelt der Zeiger nun stärker in Richtung Grexit. Der griechische Premierminister Tsipras sieht seine Position in den Verhandlungen gestärkt, hat sich aber gleichzeitig Verhandlungsspielraum eingeschränkt. Denn zusammen mit den Wahlversprechen dürfte es nach diesem Referendum für die griechische Regierung nur noch schwer möglich sein, auf die Geldgeber zuzugehen. Diese wiederum dürften sich der politischen Risiken bewusst sein, welche allzu weitreichenden Zugeständnisse mit sich bringen. Wähler anderer unter der Austeritätspolitik leidenden Nationen beobachten die Entwicklungen in Griechenland genau und könnten den griechischen Weg attraktiv finden. In stabilen Ländern wiederum droht die Anti-Euro-und –Europa-Stimmung zu steigen. Und somit dürften die Verhandlungen nun eher noch schwieriger werden. Im Fokus steht nun allerdings einmal mehr die EZB, die wohl die Notkredite an griechische Banken aufstocken muss um die Lichter dort nicht in den nächsten Stunden ausgehen zu lassen. Aus charttechnischer Sicht hält die 10.800/850-Punkte-Zone aktuell. Wie letzten Montag auch, setzt aktuell eine Erholungsbewegung des DAX nach dem Einbruch ein. Auf der Oberseite steht damit zunächst die 11.000-Punkte-Marke im Fokus. Über 11.360 Zählern hellt sich das Chartbild insofern auf, als dass ein Test der Abwärtstrendlinie vom Allzeithoch möglich wird. Ein nachhaltiger Einbruch unter die 10.800 Zähler dürfte wiederum die 200-Tage-Durchschnittslinie um 10.600 in dne Fokus rücken lassen. kets – geschrieben von Andreas Paciorek, Marktanalyst