DAX am Morgen: DAX findet keinen Halt - Konjunktursorgen überlagern lockere US-Geldpolitik

CMC Markets – geschrieben von Andreas Paciorek, Marktanalyst Die US-Notenbank zumindest ist nicht schuld an der Fortsetzung der Verlustserie an den weltweiten Aktienmärkten. Die Sitzungsprotokolle können dahingehend interpretiert werden, dass eine Zinswende im September zwar eine Option, aber kein Muss darstellt. Die Reaktionen folgten, der Dollar wie auch die Renditen der US-Staatsanleihen fielen. Dennoch konnten und können auch heute Morgen die Aktien-Märkte nicht profitieren. Das zeigt, dass aktuell die Angst vor einer Abkühlung der Konjunktur die Sorgen einer Zinswende überwiegt. Im Zweifelsfall ist den Anlegern wohl selbst eine Zinswende in den USA lieber, sollte sie mit einer Konjunkturerholung einhergehen, als eine weitere Verschiebung bei gleichzeitiger Eintrübung der globalen Wirtschaftsaussichten. Beim DAX kommt belastend der nun auch wieder stärkere Euro hinzu und aus charttechnischer Sicht der Bruch der 200-Tage-Durchschnittslinie und das Unterschreiten des Juli-Tiefs bei 10.650 Zählern. Eine Chance hat der DAX noch: Kann er sich heute stabilisieren und zum Tagesschluss eine Reversal-Kerze ausbilden, dann ergibt sich die Möglichkeit einer Doppelboden-Ausbildung um das 10.600/10.650-Niveau. Von europäischer Seite könnten dafür die Impulse fehlen, aus den USA werden allerdings Arbeitsmarkt- und Immobilien-Daten und der Philly Fed Index erwartet, die die Konjunktursituation in den USA beleuchten könnten. Aus charttechnischer Sicht sind der Bruch der 200-Tages-Durchschnittslinie und das Unterschreiten des Juli-Tiefs charttechnisch stark belastend. Aktuell sehen wir einen Test des Februar-Tiefs um 10.600. Sollte der Dax sich hier stabilisieren und zum Tagesschluss auch noch eine Reversal-Kerze ausbilden, dann ergibt sich die Möglichkeit einer Doppelboden-Bildung mit entsprechendem Erholungspotenzial. Ansonsten droht eine Fortsetzung des Abverkaufs zunächst auf die 10.420 Zähler. Bitte beachten Sie: Die Inhalte dieses Marktkommentars dienen lediglich der allgemeinen Information. Sie stellen keine unabhängige Finanzanalyse und keine Finanz- oder Anlageberatung dar. Sie sollten nicht als maßgebliche Entscheidungsgrundlage für eine Anlageentscheidung herangezogen werden. Die Inhalte sind niemals dahingehend zu verstehen, dass CMC Markets den Erwerb oder die Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente, einen bestimmten Zeitpunkt für eine Anlageentscheidung oder eine bestimmte Anlagestrategie für eine bestimmte Person empfiehlt oder für geeignet hält. Insbesondere berücksichtigen die Inhalte nicht die individuellen Anlageziele oder finanziellen Umstände des einzelnen Investors. Die in den Inhalten wiedergegebenen Bewertungen, Schätzungen und Prognosen reflektieren die subjektive Meinung des jeweiligen Autors bzw. der jeweils zitierten Quelle, können jederzeit Änderungen unterliegen und erfolgen ohne Gewähr. In jedem Fall haftet CMC Markets nicht für Verluste, welche Sie direkt oder indirekt durch eine Anlageentscheidung erleiden, die Sie aufgrund der Inhalte getroffen haben. Ausdrücklich weisen wir auf die bei vielen Anlageformen bestehenden erheblichen Risiken hoher Wertverluste hin. Insbesondere CFDs unterliegen Kursschwankungen. Ihr Verlustrisiko ist unbestimmbar und kann Ihre Einlagen in unbegrenzter Höhe übersteigen. Verluste können auch Ihr sonstiges Vermögen betreffen. Dieses Produkt eignet sich nicht für alle Investoren. Stellen Sie daher bitte sicher, dass Sie die damit verbundenen Risiken verstehen und lassen Sie sich gegebenenfalls von dritter Seite unabhängig beraten. Sie sollten auch unsere Risikowarnungen für CFDs lesen. Anlageerfolge in der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft.