DAX am Abend: Stabile US-Börsen stützen – Licht und Schatten bei US-Konjunkturdaten - USD legt zu
CMC Markets – geschrieben von Andreas Paciorek, Marktanalyst Die positiven Vorgaben die der DAX heute aus Asien und in Form erholter US-Futures erhielt wirkten nicht nur stützend, sondern hoben den DAX wieder über die 10.000-Punkte-Marke. Mehr allerdings nicht, denn die Unsicherheit der Anleger bleibt hoch. Die dominierenden Faktoren bleiben die Konjunktursorgen und die geldpolitische Lockerungsfantasie. Beide Seiten erhielten heute gewichtige Argumente die sich am Ende allerdings auch wieder die Waage hielten. Nach Wal-Mart enttäuschten heute auch die Zahlen von Goldman-Sachs, zudem hielt sich der Empire State Index in den USA zum ersten Mal seit 2009 den dritten Monat in Folge unter dem Wert -10 und auch der Hilly Fed Index verfehlte die Erwartungen. Auf der anderen Seite fiel der 4-Wochen-Durchschnitt der US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe auf den tiefsten Stand seit über 40 Jahren und die Kerninflation erreichte mit 1,9 Prozent den höchsten Stand seit über einem Jahr. Das weckte auch schon wieder Spekulationen einer US-Zinswende noch dieses Jahr. Öl ins Feuer der Hoffnung auf eine Ausweitung der EZB-Staatsanleihekäufe lieferte heute unter anderem EZB-Ratsmitglied Nowotny, der davon sprach, dass zusätzliche Maßnahmen zur Ankurbelung der Inflation nötig sein dürften. Sollte die US-Notenbank Fed allerdings die Zinsen anheben, dann könnte der Druck auf die EZB wieder nachlassen. Am Ende war man nicht wirklich schlauer, übrig blieb allerdings ein Nachgeschmack, dass zwar der Arbeitsmarkt in den USA sich weiter moderat entwickelt, die einzelnen Konjunkturindikatoren aber weiterhin Warnsignale liefern. Aus charttechnischer Sicht brach der DAX heute aus einer kleinen bullischen Flagge nach oben aus und konnte so wieder bis an das 61,8%-Retracement der Abwärtsbewegung von Montag auf Mittwoch. An dieser Marke flaut aktuell die Dynamik allerdings wieder ab und so wird zu beobachten bleiben ob der Abwärtsdruck wieder obsiegt und den DAX wieder belastet. Auf der Unterseite steht die 9.960 im Fokus, die wenn gebrochen den Weg zunächst zur 9.888 und darunter 9.850 ebnen könnte. Auf der Oberseite bleibt die 10.190 im Rampenlicht, da ein Ausbruch über diese Marke den Weg zur 10.325 ebnen könnte. Bitte beachten Sie: Die Inhalte dieses Marktkommentars dienen lediglich der allgemeinen Information. Sie stellen keine unabhängige Finanzanalyse und keine Finanz- oder Anlageberatung dar. Sie sollten nicht als maßgebliche Entscheidungsgrundlage für eine Anlageentscheidung herangezogen werden. Die Inhalte sind niemals dahingehend zu verstehen, dass CMC Markets den Erwerb oder die Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente, einen bestimmten Zeitpunkt für eine Anlageentscheidung oder eine bestimmte Anlagestrategie für eine bestimmte Person empfiehlt oder für geeignet hält. Insbesondere berücksichtigen die Inhalte nicht die individuellen Anlageziele oder finanziellen Umstände des einzelnen Investors. Die in den Inhalten wiedergegebenen Bewertungen, Schätzungen und Prognosen reflektieren die subjektive Meinung des jeweiligen Autors bzw. der jeweils zitierten Quelle, können jederzeit Änderungen unterliegen und erfolgen ohne Gewähr. In jedem Fall haftet CMC Markets nicht für Verluste, welche Sie direkt oder indirekt durch eine Anlageentscheidung erleiden, die Sie aufgrund der Inhalte getroffen haben. Ausdrücklich weisen wir auf die bei vielen Anlageformen bestehenden erheblichen Risiken hoher Wertverluste hin. Insbesondere CFDs unterliegen Kursschwankungen. Ihr Verlustrisiko ist unbestimmbar und kann Ihre Einlagen in unbegrenzter Höhe übersteigen. Verluste können auch Ihr sonstiges Vermögen betreffen. Dieses Produkt eignet sich nicht für alle Investoren. Stellen Sie daher bitte sicher, dass Sie die damit verbundenen Risiken verstehen und lassen Sie sich gegebenenfalls von dritter Seite unabhängig beraten. Sie sollten auch unsere Risikowarnungen für CFDs lesen. Anlageerfolge in der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft.