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DAX +270 vom Tief: Politische Börsen haben kurze Beine

CMC Markets

DAX: Umkehr an Fibo-Marke

Politische Börsen haben kurze Beine und so scheint sich der DAX wieder auf dem Weg nach oben zu befinden, das Plus heute Morgen liegt bei 80 Punkten. Das Reversal begann, nachdem der DAX das technische Ziel bei 12.986 erreicht hatte. In der Nacht testete der DAX bereits die 13.221 Punkte Marke, und ist damit schon wieder 270 Punkte höher als gestern im Tief. An der Marke von 13221 Punkten wird sich nun meiner Ansicht nach entscheiden, ob das dort aktivierte Top aus technischer Sicht Bestand haben wird oder nicht. Wenn Sie mehr über das aktuelle 123-Setup im DAX erfahren möchten schalten Sie doch ab 9 Uhr unseren Livestream auf CMC TV ein!

Positive Headlines rund um China


Die Global Times meint erfahren zu haben, dass die Vorbereitungen für die erste Phase des Handelsvertrags zwischen China und den USA gut laufen und dass die Unterzeichnung bald anstehen könnte. 

Brent scheitert an der 70


Der Ölpreis der Sorte Brent ist erneut an der 70-Dollar-Marke gescheitert und das hilft ein wenig, die Nachrichten rund um den Konflikt mit dem Iran in den Hintergrund treten zu lassen. Die Märkte besinnen sich darauf, dass die um Russland und andere Länder erweiterte OPEC+ vor wenigen Wochen gerade erst eine Fördermengenkürzung beschlossen hatte, weil sie ein weltweites Überangebot auf dem Ölmarkt erwartete. Tatsächlich ist genügend Öl vorhanden und solange es nicht zu einer Eskalation der Situation kommt könnte es der Ölpreis schwer haben, auf dem aktuellen Niveau weiter zu steigen. Was wir im Brent und WTI gestern sehen ist ein Umkehrtag. Wir haben Reversal Kerzen im Chart, die auf schwächere Ölpreise in den kommenden Tagen hindeuten könnten.

Hat ein steigender Ölpreis seinen Schrecken verloren?


Interessanterweise ist man gestern an der Wall Street mit dem Gedanken aufgewacht, dass die amerikanische Wirtschaft aufgrund ihrer hohen Ölproduktion mittlerweile sogar leicht profitieren könnte vom gestiegenen Ölpreis. Viele Anleger sind aber daran gewöhnt, zu denken, dass ein Steigen der Ölpreise den Konsum belastet, einfach weil die Leute weniger Geld ausgeben, weil sie höhere Kosten beim Betanken ihrer Autos haben. Das stimmt weiterhin. Die Ölindustrie der USA, die mittlerweile der größte Ölproduzent der Welt ist, könnte aber gleichzeitig mehr investieren, wenn die Ölpreise steigen. Beide Effekte könnten sich neutralisieren – einige denken sogar, dass die amerikanische Wirtschaft vom höheren Ölpreis profitieren könnte. Man ist sich noch nicht so ganz einig, welcher Effekte überwiegt, aber klar ist: Der jüngste Ölpreisanstieg richtet keinen Schaden in der US-Wirtschaft an. Er richtet aber Schaden an in Ländern, die kein Öl haben, das erklärt, warum der DAX schneller gefallen ist als die Wall Street. 

Sehen wir uns hier zu die technische Situation im Dow Jones und im DAX näher an:


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