Daily News - Gold – Anschlusskäufe sind jetzt nötig

Nachdem der Germany 30 am Mittwoch bereits vor der FED unter Druck geriet kam es im späten Handel nicht mehr zu einer zusätzlichen Belastung. Die Notierungen konnten sich dabei aber auch nur knapp über den 9.228 Punkte halten. Es droht damit das nachhaltige Verlassen des mittelfristigen Aufwärtstrends, was im Falle eines Rücklaufs auch unter die Mittwochstiefs Platz bis 9.000 Punkte schaffen würde. Eine Erholung ist zwar drin, neue Kaufsignale deuten sich aber vorerst nicht an. Dies gilt so auch für den US 30, welcher nun genau die Dezembertiefs wieder erreicht hat. Dieses Niveau kann kurzfristig Unterstützung bieten, von einer Bodenbildung wäre dann aber kurzfristig dennoch nicht auszugehen. Anschlussverkäufe unter die Tiefs vom Mittwoch machen den Weg nach unten noch weiter frei. Für den Euro Bund ging es nun auch über die mittelfristigen Hochs bei 143,13 Punkten hinaus. Auch wenn sich ein zunehmend überkaufter Zustand einstellt ist dennoch übergeordnet die Chance gegeben, weiter bis in den Bereich 144,50 Punkte nach oben zu laufen. Gold dreht im Bereich des gebrochenen mittelfristigen Abwärtstrends wieder leicht nach oben ab. Dies muss dann aber auch am Donnerstag fortgesetzt werden um den Ausbruch auch nachhaltig zu bestätigen. Bei Brent setzt sich hingegen die Seitwärtsbewegung fort. Ein Ausbruch daraus bleibt für den Ölpreis noch abzuwarten. EUR/USD schafft es nicht, aus der Flagge der Vortage nachhaltig nach oben auszubrechen. Dies birgt natürlich die Gefahr, die Konsolidierung nach unten wieder zu verstärken. EUR/JPY bleibt in der intakten mehrwöchigen Korrektur, die nach der Aufgabe der 140,00 JPY noch fortsetzbar ist. Weitere Informationen finden Sie in unseren Daily Newslettern. Melden Sie sich jetzt kostenlos an https://seminare.cmcmarkets.de/alle-termine.html