Daily News - 20.03.2014
Die Entwicklungen auf der Krim wurden vorerst von den Märkten verarbeitet, das positive Momentum ist dann aber auch schon wieder abgeebbt. Nun werden die Notierungen durch die Aussagen der FED zunächst wieder abwärts gedrückt. Es kommt dabei im Germany 30 zu einem Bruch des Erholungstrends, was eine Wiederaufnahme der Korrekturbewegung in den Bereich der letzten Tiefs durchaus nach sich ziehen kann. Erst ein Ausbruch über die Hochs der Vortage sowie den dort liegenden Korrekturtrend hellt das Chartbild nachhaltig auf. Auch der US 30 ist vor den letzten Hochs gedreht und befindet sich in einem potenziellen Trendwendemuster. Verkaufssignale stehen aber erst an, wenn die letzten Zwischentiefs nicht halten. Oberhalb der 16.400 Punkte wäre im Gegenzug der Weg zum Allzeithoch annähernd frei. Der Euro Bund bewegte sich nach der FED ebenfalls klar nach unten und droht, die Aufwärtsbewegung der Vorwochen zu verlassen. Der klare Rückfall erneut unter 144,50 Punkte lässt eine umfassendere Konsolidierung möglich werden. Beim Goldpreis musste ebenfalls Abgaben am Mittwoch hingenommen werden, welche die Notierungen bis auf den mittelfristigen Aufwärtstrend geführt haben. Hier sollte nun eine kurzfristige Richtungsentscheidung anstehen. Der Ölpreis gibt ohnehin stabil weiter nach. EUR/USD ist nun dabei, nach der FED aus dem Aufwärtstrend der vergangenen Wochen nach unten heraus zu fallen. Dies kann bei gleichzeitigem Rückfall unter die 1,3830 USD eine umfassendere Korrektur nach sich ziehen. Hingegen schafft es EUR/JPY auch weiterhin, den mehrwöchigen Erholungstrend zu halten.