Daily News - 19.03.2014
Nachdem sich die Aktienmärkte bzgl. der Entwicklung auf der Krim an den Vortagen stabilisiert haben steht nun zusätzlich die US Notenbank im Focus. Die Entscheidungen und weiteren Aussagen der FED dürften vor allem im späten Handel zu Bewegung an den Märkten führen da ohnehin die Nervosität weiterhin recht hoch ist. Sollte es den Germany 30 dabei aus dem Trendkanal der Vortage nach unten heraus führen, wäre dies ein kurzfristig bärisches Signal. Auf der Oberseite steht der Index zunächst unter wichtigen Widerständen. Der US 30 hat sich an den Vortagen weiter erholt, kann aber ebenfalls jederzeit wieder ins Rutschen geraten. Solange die Notierungen über den Tiefs der Vortage bleiben kann die Entwicklung dort aber neutral bewertet werden bei übergeordnet intakter Aufwärtsbewegung. Für den Euro Bund ging es an den Vortagen seitwärts weiter, was sich zunächst auch nicht ändern muss. Innerhalb des Trendkanals der vergangenen Wochen hat der Euro Bund bei intakter Rally zu beiden Seiten zunächst noch etwas Spielraum. Gold rutscht auf die letzten Konsolidierungszone zurück und hat im Bereich der 1.350 $ die Chance, die Rally wieder aufzunehmen. Alternativ droht ein tiefer Korrekturschub. Beim Ölpreis gelingt hingegen eine Stabilisierung, von Kaufsignalen ist der Kursverlauf aber unter den 109,00 $ weit entfernt. EUR/USD sollte im späten Handel ebenfalls stärker auf die FED reagieren. Im Vorfeld bleibt die Aufwärtsbewegung intakt und auch hier in beiden Richtungen Spielraum gegeben. EUR/JPY wartet oberhalb des Aufwärtstrends der Vorwochen ebenfalls noch ab.