Daily News 11.11.2013

Der Germany 30 hat zum Ende der vergangenen Woche nicht aufgegeben und ist wieder im Bereich der 9.000 Punkte nach oben gedreht. Ein direkter Anstieg bis zu den letzten Hochs dürfte schwer werden, die Chance einer insgesamt noch fortsetzbaren Aufwärtsbewegung wurde aber erhalten. Wichtig ist, dass die Tiefs der Vortage nicht nach unten durchbrochen werden, was dann ein klares Verkaufssignal generieren würde. Ebenso konnte auch der US 30 wieder klar nach oben abprallen und die zwischenzeitlichen Verluste aufholen. Der Index steht damit aber wieder unterhalb der Oberkante des mittelfristigen Aufwärtstrendkanals, welche einen starken Widerstand darstellt. Der Euro Bund ist durch die bei 141,80 Punkten liegende Unterstützung gekippt. Somit ist die Gefahr gegeben, auch das angelaufene zweite Korrekturbein noch auszudehnen, zumindest bis zum mittelfristigen Aufwärtstrend. Darüber ist der Anstieg insgesamt intakt. Gold hat die Korrektur ausgedehnt. Weitere Abgaben bis zum Aufwärtstrend der Erholung müssen dort nun einkalkuliert werden. Darüber muss Gold drehen um noch aus der mehrwöchig möglichen bullischen Flagge nach oben auszubrechen. Bei Brent ist eine Gegenbewegung zum Ende der Woche erfolgt. Diese trifft spätestens bei 106,75 $ auf starken Widerstand. EUR/USD etabliert einen kurzfristigen abwärts gerichteten Trendkanal. Darin müssen weitere Abgaben noch erwartet werden. Ein Ausbruch über die Kanal-Oberkante nach oben würde das Chartbild sofort wieder aufhellen. Zwar gab es auch bei EUR/JPY eine Zwischenerholung, der mittelfristige Trendbruch ist hier aber weiter aktiv.