Daily News - 11.10.2013
Die sich andeutenden Chancen auf ein en ersten kleinen Kompromiss im US Haushaltsstreit, zumindest um die direkt drohende Zahlungsunfähigkeit abzuwenden, haben die Märkte am Donnerstag wieder stark nach oben gezogen. Dabei kommt es im Germany 30 zu einem klaren Ausbruch aus der Konsolidierung der Vorwochen und somit zur Generierung eines neuen Kaufsignals. Zum Ende der Woche wäre hier nun eine Beruhigung der Situation zu erwarten wobei der Index das hohe Niveau insgesamt halten sollte. Ein Ausbruch auf ein neues Allzeithoch auf direktem Weg sollte schwer werden. Im US 30 gab es zunächst nur eine starke Erholung, aber auch einen Bruch des sehr steilen Abwärtstrends der Vorwochen. Mit der klaren Rückeroberung der 15.000 Punkte bietet sich zunächst die Chance einer Stabilisierung, auch wenn die Probleme um den US Haushalt nach nicht beendet wurden. Im Gegenzug rutschte der Euro Bund ab und aus dem Aufwärtstrend der Vorwochen hinaus. Die Gefahr eine Wiederaufnahme der Abwärtsbewegung besteht, kurzfristig ist aber noch eine bullische Flaggenbildung oberhalb des gebrochenen mittelfristigen Abwärtstrends aktiv. EUR/USD bewegt sich in einem Pullback in Richtung der 1,3416USD. Dies kann auch nach einer Stabilisierung am Donnerstag über die nächsten Handelstage noch erreicht werden. EUR/JPY bricht hingegen klar aus der Konsolidierung der vergangenen Wochen nach oben aus, so dass ein Anstieg auch auf neue Hochs möglich wird. Der Goldpreis musste hingegen am Donnerstag weiter abgeben und kann auch die 1.292 $ nicht mehr halten. Ein Test der um 1.273 $ liegenden wichtigen Unterstützung ist somit wahrscheinlicher. Brent bricht im Gegenzug nach oben aus und generiert mit dem Überwinden von 110,84 $ ein erstes Kaufsignal. Auf dieses Niveau kann ein Rücksetzer noch erfolgen.