Daily News - 09.10.2013
Der Druck nimmt angesichts des einer Lösung noch nicht näher gekommenen US Haushaltsstreits weiter zu, was den Germany 30 durchaus auch noch deutlich tiefer führen kann. Wie lange die auch bereits an den asiatischen Börsen durch die Nachfolgeregelung bei der FED einsetzende Entspannung anhält, bleibt abzuwarten. Um ein neues bullisches Signal zu generieren muss der Germany 30 erst über die 8.604 Punkte zurück laufen, was sich derzeit aber nicht andeutet. Hingegen droht5 unterhalb der 8.517 Punkte eine Beschleunigung nach unten, welche auch vor den 8.462 Punkten nicht Halt machen muss. Vor allem aber wurde der US 30 weiter belastet und fällt bei zunehmendem Momentum auch durch den flachen mittelfristigen Aufwärtstrend. Die Tiefs vom August werden erreicht, eine weitere Korrekturausdehnung ist aber auch kurzfristig noch möglich. Der Euro Bund läuft zunächst weiter seitwärts, bleibt aber in einer günstigen Ausgangsbasis um die Rally der vergangenen Wochen bald wieder aufzunehmen. Neue prozyklische Kaufsignale bleiben aber noch abzuwarten. Unter 141,00 Punkte sollte es dann möglichst nicht zurückgehen. Gold hat einen kleinen Fehlausbruch aus dem Abwärtstrend der Vorwochen generiert. Zeigen sich nach dieser kleinen Bullenfalle nun Anschlussverkäufe, dann droht eine nachhaltige Ausdehnung der Korrektur. Der Ölpreis setzt sich hingegen leicht aus dem Abwärtstrend der Vortage nach oben ab, was die Chance eines Folgeanstieges in Richtung 112,00 $ eröffnet. Bei EUR/USD kann jederzeit ein Pullback auf die 1,3416 USD nochmals starten. Insgesamt wäre dies aber bei aktivem mittelfristigem Kaufsignal nicht bärisch zu werten. EUR/JPY dreht im bullischen Grenzbereich, ist von neuen Kaufsignalen aber auch noch klar entfernt.