Daily News - 07.10.2013
Die auch über das Wochenende unveränderte Situation im US Haushaltsstreit wird zum Wochenbeginn den Germany 30 wieder belasten. Da bei diesem Thema keinerlei Fortschritte erzielt wurden und die Zeit mit jedem Tag knapper wird, dürften die Nervosität und damit die Volatilität weiter zunehmen. Ein Schluss des noch offenen Gaps bei 8.517 Punkten sollte die Folge sein. Hier bietet sich dann die Chance einer Stabilisierung. Von Kaufsignalen ist der Index noch entfernt,. Es muss dann erst über 8.700 Punkte dafür hinausgehen. Der US 30 sollte ebenfalls weiter belastet werden nachdem sich hier zum Ende der Woche eine leichte Gegenbewegung gezeigt hat. Von einem Boden ist der Index dann aber weiterhin klar entfernt. Im Euro Bund bleibt das Chartbild weiter bullisch. Der Ausbruch aus der kleinen bullischen Flagge konnte sich zuletzt nicht durchsetzen, die wichtigen Unterstützungen werden aber gehalten. So ist ein weiterer Anstiegsversuch zu einer nachhaltigen Rallyfortsetzung noch drin. Gold hat sich bisher nicht entschieden. Eine Beschleunigung der Abwärtsbewegung wurde abgewendet und ist erst unter den 1.270 $ zu erwarten. Für ein Kaufsignal muss es aber ebenfalls noch ein Stück nach oben gehen, was abzuwarten bleibt. Der Ölpreis hat den steileren Abwärtstrend der Vortage nach oben durchbrochen und bildet zunächst einen Pullback aus. Es ist wichtig, um die bullischen Ansätze nicht zu gefährden, dass Brent sich möglichst oberhalb der 108,00 $ erneut nach oben absetzen kann. EUR/USD kann eine Konsolidierung auch vorzeitig beginnen. Restpotenzial bis 1,3711 USD ist vorhanden, ein Pullback bis 1,3416 USD muss aber einkalkuliert werden. Bei EUR/JPY bleibt es noch neutral. Allerdings sind oberhalb der 131,00 JPY Anschlusskäufe nötig um den Ausbruch der vergangenen Wochen nicht zu kippen.