Daily News - 06.09.2013

Weder nach oben noch nach unten können sich die Bewegungen im Germany 30 bisher durchsetzen. Es sollte aber auch zum Ende der Woche weiter volatil im Markt bleiben denn es stehen mit dem US Arbeitsmarktbericht noch wichtigen Wirtschaftsdaten an. Eine kleine Bodenbildung ist weiterhin möglich. Dafür muss es im Germany 30 aber über 8.300 Punkte wieder hinausgehen, was auch vor den Unsicherheiten der weiteren Entwicklung um Syrien vor dem Wochenende abzuwarten bleibt. Unter 8.100 Punkten wäre hingegen eine Bestätigung des Verkaufssignals der Vorwoche gegeben. Auch der US 30 wartet weiterhin ab. Es ging am Donnerstag bereits wieder unterhalb der 15.000 Punkte leicht nach unten, so dass das bullische Momentum des Vortages zum Erliegen kam. Erst über 15.050 Punkten kann sich der Index nachhaltig Luft nach oben verschaffen. Der Euro Bund hat die 140,00 Punkte nun aufgegeben und ist in einen beschleunigten Abverkauf übergegangen. Kleine Gegenbewegungen sind möglich um den überverkauften Zustand zu konsolidieren, dann muss aber eine Ausdehnung des Abverkaufs noch favorisiert werden. Gold bewegt sich in einem zweiten Pullback auf den gebrochenen Abwärtstrend und hat hier die Chance, das Kaufsignal der vergangenen Wochen zu bestätigen. Es darf nun aber auch nicht mehr deutlicher unter 1.348 $ zum Schlusskurs abwärts gehen. Für Brent geht die Konsolidierung auf erhöhtem Niveau weiter wobei sich die Notierungen eher bullisch formieren. Eine Fortsetzung der Rally insgesamt ist somit zu bevorzugen. Nach neuen Aussagen der EZB rutscht EUR/USD nun klar nach unten ab, was den Weg bis 1,3000 USD wieder frei werden lässt. Die Range der vergangenen Monate kann aber durchaus auch komplett nach unten durchlaufen werden. EUR/JPY sollte nach dem Scheitern an der Oberkante eines größeren symmetrischen Dreiecks nun auch wieder nach unten drehen, formationstechnisch ist insgesamt aber eine Auflösung des Dreiecks nach oben zu erwarten.