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Coronavirus: Bitcoin oder Gold - was ist der ultimative sichere Hafen?

CMC Markets

So langsam wird der Crash an der Börse Realität. Aus Angst vor massiven wirtschaftlichen Einbußen durch eine unkontrollierte Ausbreitung des Coronavirus finden Aktien weiter keinen Halt. Nach Apple und Microsoft erwarten Anleger einen Tsunami an Gewinnwarnungen aus den Unternehmen. Wo eine Verbesserung der Lage in der Gesundheitskrise herkommen soll – keiner weiß es. Hat die Stunde der sicheren Häfen geschlagen? Gold, Bargeld, Bitcoin, Dollar: Welcher sichere Hafen steht am besten da?
 

Goldpreis: Startet ein neuer Bullenmarkt?

Gold bleibt als Krisenwährung gefragt. Das liegt daran dass Gold seit jeher als Währung gilt und nur in relativ begrenzter Menge verfügbar ist. Der legendäre Investor Warren Buffett mag Gold hingegen nicht besonders. Es sei "unfähig, irgendetwas zu produzieren", und jeder, der Gold gegenüber Aktien bevorzuge, lasse sich von irrationaler Angst leiten.
 
Spielt diese irrationale Angst gerade einen treibenden Faktor in der Goldpreisentwicklung? Die Attraktivität des Goldes resultiert aus seiner mengenmäßigen Begrenzung. Angesichts einer erwarteten neuen Geldflut durch die Zentralbanken und neuen Schulden durch die Regierungen, die versuchen der wirtschaftlichen Schwäche durch das Virus zu begegnen, sehen Anleger in der limitierten Eigenschaft der weltweiten Goldmenge eine positive Eigenschaft. 
 
In der gesamten Geschichte der Menschheit wurden 160.000 bis 170.000 Tonnen Gold geschürft. Der Mittelwert entspräche, eingeschmolzen zu einem Würfel, rund 8000 Kubikmeter. Das entspricht einem Würfel mit einer Kantenlänge von gerade einmal 20x20 Metern. 
 

Warren Buffet: Das Orakel aus Omaha ist kritisch zu Gold

Am 9. Februar 2012 schrieb Warren Buffett im Fortune Magazine folgenden Aufsatz zu Gold (Auszug):
 
"Heute beträgt der Goldvorrat der Welt 170.000 Tonnen. Bei 1750 USD pro Unze - dem Goldpreis zu dem Zeitpunkt dieses Aufsatzes - ist dieses Gold rund 9,6 Billionen USD wert. Nennen wir das Würfel A. Stellen wir uns nun einen Würfel B vor, der einen ähnlichen Wert hat. Für diesen Würfel B könnten wir das gesamte amerikanische Ackerland kaufen (161 Millionen Hektar Land mit einem jährlichen Ertrag von 200 Milliarden USD), zusätzlich 16 Mal Exxon Mobil (das profitabelste Unternehmen der Welt, mit einem Jahresgewinn von 40 Milliarden USD). Nach diesen Zukäufen hätten wir immer noch rund eine Billion USD übrig um sonstige Ausgaben zu finanzieren (über seine Finanzlage müsste man sich nach diesem Kaufrausch also keine großen Sorgen machen). Können Sie sich einen Investor mit 9,6 Billionen USD vorstellen, der Würfel A den Vortritt gegenüber B geben würde?".
 
Bei 1689 USD/Unze erreichte das Edelmetall, das auch als sicherer Hafen in unsicheren Börsenphasen und als Gegengewicht zur Inflationierung des Papiergeldes durch die Notenbanken gilt, den höchsten Stand seit sieben Jahren. Und es erreichte ungefähr wieder den Stand, den es zum Zeitpunkt des Aufsatzes von Warren Buffet gehabt hatte. Die Unsicherheit rund um die weltweite Ausbreitung des Coronavirus hat die Investmentnachfrage nach Gold weiter steigen lassen. Weltweit haben viele Gold-ETFs neue Rekordstände bei den Hinterlegungen mit Goldbarren erreicht. 
 

Bershire Hathaway: Vergleich mit Gold

Vergleicht man die zehnjährige Performance der Aktie der Investmentgesellschaft von Warren Buffett mit der Anlage in den Dollargoldpreis, dann erhält man ein klares Ergebnis. Die Berkshire Aktie stieg um 160%, Gold nur um 8,5%. Auf Sicht von zwei Jahren hat das Pendel aber umgeschlagen. Gold liegt 29% vorne, die Berkshire-Aktie nur 5%. 
 

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Realtiver Performancevergleich: Gold gewinnt gegenüber DAX und DOW

Wer seit Dezember 2015 in den USA in Gold investierte, verdiente damit mehr, als mit einer Anlage im Dow Jones Index für amerikanische Industriewerte (Performance Gold: 57%, Dow 52%). Wer in Deutschland damals in Gold investierte liegt damit 55% vorne, hätte im DAX aber lediglich 16% verdient. Das Urteil für den DAX fällt noch kläglicher aus wenn man beachtet, dass der DAX ausgeschüttete Dividenden erhält, der Dow als Kursindex allerdings nicht. Hinzu kommt die technische Situation im Gold.
 

Charttechnik: Konstruktiv im Goldpreis

Es hält sich über 1532 USD pro Unze und das erste Mal seit sieben Jahren besteht die Möglichkeit für den Beginn eines neuen möglichen Bullenmarktes. Das würde bedeuten, Kurse über 2000 USD pro Unze könnten technisch ableitbar sein.
 
Der Goldpreis rannte im alten Jahr fünf Monate lang gegen den Widerstand bei 1532 USD/Unze an.
 
1532 USD/Unze - das ist nicht irgendeine Unterstützung. Als sie vor sieben Jahren brach kam es zu dem heftigsten Ausverkauf, den der Goldmarkt jemals erlebte. Was damit begann, war ein jahrelanger Bärenmarkt bei Gold. Nun sind wir wieder dort. Und sogar darüber. Denn:
 
Das Coronavirus und damit einhergehende neue Rezessionsgefahren haben den Ausbruch über diesen Widerstand gebracht. Hält sich der Goldpreis darüber könnte es nun zu einem bullischen Druckaufbau in Richtung 1800 USD/Unze kommen. Dort liegt der Punkt 2 eines 123-Tops aus den Jahren 2011 bis 2013. Ein erneuter Rückfall unter 1532 USD/Unze könnte die damalige Trendwende reaktivieren. Plötzlich ist technisch ein Ende des jahrelangen Bärenmarktes beim Gold möglich geworden. 

 

Bitcoin: Der Traum ist geplatzt

Die Vorstellung war früher einmal sehr schön. Die Welt erschafft eine digitale Währung, die als Fluchthafen für die Unsicherheiten aus dem Rest der Welt dienen könnte. Doch von Stabilität in der neuen Währung ist nichts zu sehen. Die Transaktionskosten für die Bezahlung mit Bitcoin sind in den zweistelligen Euro-Bereich gestiegen. Damit sind Bezahlungen mit der Kryptowährung teilweise deutlich teurer geworden als mit anderen, klassischen Währungen. Was bleibt, ist ein liquider Markt mit enormer Volatilität. Von der schwarzen Börsenwoche konnte Bitcoin nicht profitieren. Wichtige Unterstützungen wurden durchschlagen. Bitcoin gilt als riskantes Anlagevehikel und wird genauso wie alles andere auch verkauft, da Anleger Risiken abstoßen.
 
Technisch betrachtet haben wir im Bitcoin ein großes 123-Trendwendemuster, das durch den Rückfall in dieser Woche bestätigt wurde. Wir haben ein aktives 123-Top und eine laufende Bewegung. Man kann sich an eingezeichneten Fibonacci-Marken orientieren, um mögliche Unterstützungen und Widerstände zu erkennen.  
 

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Fazit

Kryptowährungen haben weiterhin Entwicklungspotenzial. Derzeit werden Kryptowährungen vermutlich wegen ihrer hohen Volatilität allerdings eher als risikobehaftetes Vermögensgut gesehen, denn als sicherer Hafen. Das sieht man auch an der charttechnischen Situation. Während Bitcoin sein 123-Top im Big Picture bestätigte durchbohrte der Goldpreis 1532 USD/Unze und stellt damit das 123-Top im großen Bild in Frage. Die technische Situation im sicheren Hafen Gold könnte also als konstruktiver angesehen werden als beim Bitcoin.
 

Grundlagen zum CFD-Trading mit Rohstoffen

Contango, Backwardation, Haltekosten und Handelszeiten: Wer CFDs aus Rohstoffe verstehen möchte steht vor einer Vielzahl von Fachbegriffen. Im Video erklären wir, was bei Rohstoff-CFDs bei CMC Markets zu beachten ist.
 

So funktionieren Gold-CFDs bei CMC Markets

Wer speziell mehr zur Funktionsweise von Gold-CFDs erfahren möchte erhält in diesem Video mehr Informationen dazu.
 

Rohstoff-Währungen: FX-Markt im Goldfieber

Auch Währungen werden von Rohstoffpreisfluktuationen beeinflusst Welche das sind und welche Rohstoffe bei deren Preisbildung eine Rolle spielen erfahren Sie in diesem Video.
 

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ProduktSpreadHebel ab*Short?**Handelszeiten
Rohöl Brent310:1So 00:00 - Fr 23:00 (Pause tägl. 00:00-02:00 Mo-Do)
Rohöl (WTI)310:1So 00:00-Fri 23:00 (Pause tägl. 23:00-00:00 Mo-Do)
Benzin2,510:1So 00:00-Fri 22:00 (Pause tägl. 23:15-00:00 Mo-Do)
Gold0,320:1So 00:00-Fri 22:00 (Pause tägl. 23:00-00:00)
Erdgas0,310:1So 00:00-Fr 22:00 (Pause tägl. 23:00-00:00 Mo-Do)
Silber2,510:1So 00:00-Fr 22:00 (Pause tägl. 23:00-00:00)

*Der Hebel verstärkt Gewinne und Verluste gleichermaßen.
**Bitte beachten Sie, dass wir nach eigenem Ermessen Ihre Möglichkeit long oder short zu gehen einschränken können.

 

Disclaimer: Die Inhalte dieses Marktkommentars dienen lediglich der allgemeinen Information. Sie stellen keine unabhängige Finanzanalyse und keine Finanz- oder Anlageberatung dar. Sie sollten nicht als maßgebliche Entscheidungsgrundlage für eine Anlageentscheidung herangezogen werden. Die Inhalte sind niemals dahingehend zu verstehen, dass CMC Markets den Erwerb oder die Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente, einen bestimmten Zeitpunkt für eine Anlageentscheidung oder eine bestimmte Anlagestrategie für eine bestimmte Person empfiehlt oder für geeignet hält. Insbesondere berücksichtigen die Inhalte nicht die individuellen Anlageziele oder finanziellen Umstände des einzelnen Investors. Die in den Inhalten wiedergegebenen Bewertungen, Schätzungen und Prognosen reflektieren die subjektive Meinung des jeweiligen Autors bzw. der jeweils zitierten Quelle, können jederzeit Änderungen unterliegen und erfolgen ohne Gewähr. In jedem Fall haftet CMC Markets nicht für Verluste, welche Sie direkt oder indirekt durch eine Anlageentscheidung erleiden, die Sie aufgrund der Inhalte getroffen haben.

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