CMC Markets Marktanalyse von Andreas Paciorek - Mittwoch, 12.03.2014 - Update

DAX fĂ€llt unter 9.200 Punkte / NervositĂ€t an den MĂ€rkten nimmt zu Nachdem sich gestern der deutsche Leitindex nach starken Exportzahlen fĂŒr den Monat Januar dem AbwĂ€rtsdruck an den MĂ€rkten noch etwas entgegenstemmen konnte, fĂ€llt* der DAX im heutigen Vormittagshandel unter 9.200 Punkte. Auch der MDAX und TecDAX fĂ€llt bis zum Mittag jeweils mehr als 1 Prozent.*. Negative Vorgaben aus den USA und Asien drĂŒckten auf die Stimmung auch an den deutschen Börsen. So lange die Krise in der Ukraine anhĂ€lt und der Westen und Russland keine Einigung erzielen, wollen viele Investoren keine Risiken eingehen. Da die pro-westliche Regierung in Kiew die Halbinsel Krim nicht aufgeben will, hat sie damit begonnen die EinsatzfĂ€higkeit ihrer Truppen zu testen. Innenminister Arsen Avakov erklĂ€rte gestern bereits, dass die Regierung zudem möglicherweise 20.000 Menschen zum Schutz ihrer Grenzen mobilisiert. ZusĂ€tzlich belastend auf die Kurse wirkt sich die gegenwĂ€rtige Neubewertung des Potenzials der Wirtschaftslokomotive China aus. Nicht nur dass das von der chinesischen Regierung ausgegebene Wachstumsziel von 7,5 Prozent** fĂŒr das Jahr 2014 vielen Marktteilnehmer als sehr niedrig fĂŒr das Schwellenland angesetzt gilt und damit Zweifel an der Dynamik der zweitgrĂ¶ĂŸten Volkswirtschaft lauter werden. China ĂŒbernimmt fĂŒr immer mehr LĂ€nder, insbesondere unter den SchwellenlĂ€ndern, die Stellung des wichtigsten Handelspartners ein. Eine SchwĂ€che Chinas könnte damit auf die ohnehin unter einem LiquiditĂ€tsabzug leidenden LĂ€nder einen zusĂ€tzlichen Druck ausĂŒben. Damit dĂŒrften die Konjunkturdaten aus China die nĂ€chsten Wochen und Monate sehr genau vom Markt beobachtet werden dĂŒrfen. Trotz dieser dominierenden Themen an den MĂ€rkten, gilt es Konjunktur- und Unternehmensdaten nicht aus den Augen zu verlieren. So vermeldete heute die europĂ€ische Statistikbehörde Eurostat einen ĂŒberraschenden RĂŒckgang der Industrieproduktion im Euroraum von 0,2 Prozent von Dezember auf Januar. Analysten waren im Vorfeld von einem Anstieg von 0,5 Prozent*** ausgegangen. Auf Jahressicht produzierten die Unternehmen im Januar hingegen mit 2,1 Prozent etwas mehr als Volkswirte prognostiziert*** hatten. Vor Markteröffnung handelt der Dow Jones und S&P 500 gegenwĂ€rtig unter den jeweiligen Schlusskursen von gestern. * GegenĂŒber dem Vortagesschlusskurs ** GegenĂŒber der Vorperiode *** Bei Prognosen handelt es sich um Zahlen, die vom Nachrichtenprovider Dow Jones International Ltd. zur VerfĂŒgung gestellt werden Bitte beachten Sie: CMC Markets, Niederlassung Frankfurt am Main der CMC Markets UK Plc, (nachfolgend “CMC”) erteilt keine Anlageberatung, sondern fĂŒhrt lediglich die selbstĂ€ndig und eigenverantwortlich getroffenen Anlageentscheidungen ihrer Kunden ĂŒber den Erwerb oder die VerĂ€ußerung von Finanzinstrumenten aus. Informationen, die CMC ihren Kunden zukommen lĂ€sst, stellen keine Empfehlung zum Erwerb oder zur VerĂ€ußerung bestimmter Finanzinstrumente dar. Insbesondere berĂŒcksichtigt CMC nicht die individuellen Anlageziele oder finanziellen UmstĂ€nde Ihrer Kunden. Informationen, die CMC weitergibt, sind nicht dahingehend zu verstehen, dass CMC Markets bestimmte Finanzinstrumente fĂŒr bestimmte Kunden fĂŒr geeignet hĂ€lt. CMC Markets bezieht Informationen aus Quellen, die sie als vertrauenswĂŒrdig erachtet. Eine GewĂ€hr hinsichtlich QualitĂ€t und Wahrheitsgehalt dieser Informationen besteht jedoch nicht. Indirekte sowie direkte Regressinanspruchnahme und GewĂ€hrleistung wird fĂŒr jegliche Inhalte kategorisch ausgeschlossen. Leser, die aufgrund der in diesem Newsletter veröffentlichten Inhalte Anlageentscheidungen treffen, handeln auf eigene Gefahr, die hier veröffentlichten oder anderweitig damit im Zusammenhang stehenden Informationen begrĂŒnden keinerlei Haftungsobligo. AusdrĂŒcklich weisen wir auf die im WertpapiergeschĂ€ft erheblichen Risiken hoher Wertverluste hin. Dieser Newsletter darf keinesfalls als Beratung aufgefasst werden, auch nicht stillschweigend, da wir mittels veröffentlichter Inhalte lediglich unsere subjektive Meinung reflektieren. Die frĂŒhere Wertentwicklung stellt keinen verlĂ€sslichen Indikator fĂŒr eine zukĂŒnftige Wertentwicklung dar. Alle nicht besonders gekennzeichneten Kurse, Preise und Charts beziehen sich auf die Preise, die CMC Markets als Market Maker auf seiner Next Generation Handelsplattform stellt. Diese Preise können von den aktuellen Börsen- und Marktpreisen fĂŒr den jeweiligen Referenzgegenstand abweichen.